Im Bereich Tankmesstechnik bietet Motometer unterschiedliche Tankgeber auf Basis der bewährten Reed-Technologie, wie etwa Ausführungen mit und ohne Vor- und Rücklauf sowie beheizbare Varianten für DEF-/AdBlue-Anwendungen. Je nach Tankgröße und Einbausituation sind unterschiedliche Flanschgrößen, Kunststoff- oder Edelstahlausführungen sowie individuell angepasste Einbaulängen möglich. Optional lassen sich u. a. Filter, Temperatursensoren, Entlüftungen oder CAN-Schnittstellen integrieren. Dadurch lässt sich die Tankmesstechnik gezielt an Medium, Tank und Fahrzeugkonzept anpassen.
Mit dem neuen Radar-Level-Sensor »MotoRadar« wird dieses Portfolio nun um eine berührungslose Messlösung erweitert. Dazu werden elektromagnetische Radarwellen in Richtung der Flüssigkeitsoberfläche gesendet. Aus dem reflektierten Signal wird die Entfernung zur Flüssigkeitsoberfläche und daraus der aktuelle Füllstand bestimmt. Da keine mechanisch bewegten Messelemente mit dem Medium in Kontakt kommen, ermöglicht der »MotoRadar« laut Hersteller eine verschleißarme und langlebige Füllstandserfassung. Im Vergleich zur Ultraschallmessung zeigt sich die Radar-Technologie zudem weniger empfindlich gegenüber Schaumbildung, Temperaturänderungen, Luftströmungen und Dämpfen. Dies könne gerade bei wechselnden Umgebungsbedingungen und anspruchsvollen mobilen Anwendungen zu einer stabileren Messung beitragen. Der Sensor ist für unterschiedliche flüssige Medien und Tankgeometrien konzipiert. Der Messbereich reicht bis 2 000 mm. Damit ergänzt das System die bestehenden Reed-Tankgeber um eine weitere Technologie und erweitert die Möglichkeiten, je nach Anwendung das passende Messprinzip zu wählen.