Liebherr Hydraulikbagger GmbH Mit Weltpremiere auf der IFAT

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: Liebherr Hydraulikbagger

Auf der IFAT stellt Liebherr mit den Umschlagmaschinen »LH 18 M Industry« und dem »LH 22 M Industry E« erstmals zwei Prototypen der neuen Generation 8 vor. Darüber hinaus zeigt das Unternehmen auf dem rund 406 m² großen Stand drei Vertreter aus dem Portfolio der Radlader: Zu sehen sind der »L 507 E«, der »L 546« und der Jubiläumsradlader  »L 550 ­XPower«. Aus dem Themenfeld Digitalisierung präsentiert werden mit »LHDismantle« und Turnkey Systems innovative Lösungen für Hochvoltbatterien sowie  das Kamera-Monitor- System »LiXplore«.

Die Recyclingbranche wächst rasant und verändert sich: Viele Entsorgungsbetriebe entwickelten sich in den letzten Jahren von Generalisten zu hoch spezialisierten Recyclingunternehmen. Den damit veränderten Anforderungen müssen auch die Maschinen und Technologien gerecht werden, die in der Recyclingbranche zum Einsatz kommen. Liebherr will diesem Anspruch mit speziell dafür ausgelegten Maschinen und digitalen Lösungen Rechnung tragen.

Premiere für neue Umschlagmaschinen der mittlerweile 8. Liebherr-Generation

Erstmals präsentiert werden zwei Prototypen der neuen Generation-8-Umschlagmaschinen: die »LH 18 M Industry G8« und die »LH 22 M Industry E G8«. Damit will die Firmengruppe ihren technologieoffenen Ansatz und ihre Strategie verdeutlichen, unterschiedliche Antriebskonzepte gezielt an den jeweiligen Einsatz­anforderungen auszurichten. Während die »LH 18 M Industry G8« konventionell angetrieben wird, erweitert die »LH 22 M Industry E G8« das Portfolio bei den Elektroumschlagmaschinen. Ein zentrales Merkmal der neuen Generation ist das serienmäßig integrierte Bedienkonzept »Intusi« (Intuitives User-Interface). Es ermöglicht für eine maximale Flexibilität im täglichen Einsatz die individuelle Belegung der Funktionen. Dank der intelligenten Anordnung innerhalb der Kabine sind laut Liebherr alle relevanten Bedienkonsolen und Joysticks optimal erreichbar und intuitiv bedienbar.

»Intusi« ist vollständig in die neue Liebherr-Kabine »emCab« integriert. Die weiterentwickelte Kabinenstruktur bietet durch vergrößerte Glasflächen mit 15 Prozent mehr Glasanteil nicht nur eine verbesserte Rundumsicht. Der zusätzliche Innenraum sowie die optimierte Anordnung der Bedienelemente sollen zudem den Komfort und die Ergonomie erhöhen. Die großzügige Verglasung sorgt laut Liebherr für eine bestmögliche Übersicht in alle Richtungen und trägt damit wesentlich zur Sicherheit im Arbeitsumfeld bei. Ergänzend werden künftig beide Maschinen serienmäßig mit einer Schiebetür für den Kabineneinstieg sowie einem vollverglasten Kabinenboden ausgestattet sein.

Für anspruchsvolle Einsätze in der Abfallbeseitigung entwickelt

Aus der Baureihe der mittelgroßen Radlader präsentiert Liebherr das Modell »L 546«. Dieses soll mit einem kraftvollen Hubgerüst mit Z-Kinematik überzeugen. Dadurch ergeben sich beim Materialumschlag schnelle Taktzeiten und dynamische Arbeitsbewegungen – auch mit schweren Anbauwerkzeugen wie Hochkippschaufeln im Recycling. Für Einsätze, die regelmäßig unterschiedliche Anbauwerkzeuge erfordern, gibt es einen sichtoptimierten Schnellwechsler sowie das vollautomatische Schnellwechselsystem »Likufix«. Der auf der Messe präsentierte »L 546« ist mit intelligenten Assistenzsystemen ausgestattet, wie einer aktiven Personenerkennung mit Bremsassistent und dem Kamera-System »Skyview«. Dieses erkennt Gefahrenquellen frühzeitig und warnt den Bediener mittels visueller und akustischer Signale.

Der Hunderttausendste: Jubiläumsradlader »L 550 XPower«

Einen besonderen IFAT-Höhepunkt bildet der hunderttausendste Liebherr-Radlader: ein »L 550 ­XPower« in dunkelblauer Sonderlackierung, der an die Stork Umweltdienste GmbH übergeben wurde. Die Jubiläumsmaschine steht symbolisch für über drei Jahrzehnte vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Liebherr, Stork und dem Vertriebs­partner Kurt König. Der Schriftzug »100.000«, gestaltet aus historischen Bildmotiven, zeigt die Entwicklung der ­Liebherr-Radlader von den frühen Prototypen bis heute und macht die Maschine zu einem echten Blickfang. Stork zeigt den »L 550 ­XPower«-Radlader auf seinem Messestand 427 in Halle A4.


Der batterieelektrische Radlader des Typs »L 507 E« von Liebherr

Mit dem »L 507 E« zeigt Liebherr auf der IFAT zudem den ersten elektrifizierten Radlader der Firmengruppe. Er verbindet die bewährten Vorteile eines Liebherr-Stereoladers mit einem von Liebherr entwickelten batterieelektrischen Antriebskonzept. Die Leistungsfähigkeit des »L 507 E« ist nach Unternehmensangaben identisch mit herkömmlich angetriebenen Liebherr-Radladern derselben Größenklasse. Im Gegensatz zu diesen stößt er lokal kein CO2 aus und weist geringere Lärmemissionen auf. Somit eignet sich der Radlader besonders für lärm- und abgassensible Einsätze, etwa im innerstädtischen Bereich oder in Hallen. Zudem setzt Liebherr beim ­»L 507 E« auf ein speziell für den Radlader-Einsatz entwickeltes Hochvolt-Batteriesystem, das eine kraftvolle Leistungsentfaltung und effiziente Ladevorgänge zum Ziel hat.

Smartes Turnkey Systems: Modulare und skalierbare Anlagen

Das Palettenhandhabungssystem »PHS« verbindet Automationszellen, Maschinen und manuelle ­Arbeitsplätze zu einem durchgängigen System. Es ermöglicht einen freien Materialfluss, reagiert flexibel auf Varianten und Stückzahlen und übernimmt Transport, Beladung, Lagerung sowie die komplette Intralogistik. Die Batterieentladetechnik garantiert laut Liebherr eine sichere Entladung und Deaktivierung der Batteriesysteme. Dabei wird die entnommene Energie ins Netz zurückgeführt und kann zur Versorgung der Anlage genutzt werden. Automatisierte Stationen wie die »LHDismantle«-Ausschraubtechnologie, Bearbeitungszentren für Fräsprozesse oder Laserschneidanlagen lassen sich flexibel in das »PHS« integrieren. Zusätzliche Handarbeitsplätze ermöglichen eine flexible und sichere Weiterverarbeitung von Batterien nach der Entladung.

Kluge Entwicklung: 360° für 100-prozentigen Komfort

Überall dort, wo große Maschinen auf engem Raum arbeiten, ist eine zuverlässige Rundumsicht entscheidend. Die »LiXplore«-Systeme unterstützen den Fahrer, die Umgebung jederzeit im Blick zu behalten und Arbeitsprozesse sicherer zu gestalten. Das Portfolio umfasst verschiedene Systemlösungen: Die 360°-Variante »LiXplore Bird’s Eye« kombiniert mehrere Kamerabilder zu einer vollständigen Rundumsicht aus der Vogelperspektive. Für Anwendungen mit Fokus auf einzelne Bereiche bieten die »LiXplore CMS« eine gezielte Überwachung. Ergänzt werden die Kamerasysteme durch die KI-basierte Assistenzfunktion »LiXplore Detect«.

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