Eggersmann Gruppe GmbH & Co. KG »Roktec JC 900«: Neuer Backenbrecher für Mineralikaufbereitung

Kürzlich hat Eggersmann mit dem Backenbrecher »Roktec JC 900« die Erweiterung seines Maschinenportfolios für die Mineralikaufbereitung bekanntgegeben. Zeitgleich soll der »Impaktor 1000« in das Angebot aufgenommen werden.

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: Eggersmann

»Wir vertreiben bereits verschiedene Zweiwellenzerkleinerer, die auch als Brecher eingesetzt werden können, und seit Oktober 2025 auch einen Prallbrecher. Jetzt war die Ergänzung eines Backenbrechers das nächste strategische Ziel«, wie Geschäftsleiter Pascal Petermann mitteilt. »Immerhin wollen wir unseren Kunden auch eine Maschine für die professionelle Aufbereitung von Gesteinsarten oberhalb von 250 MPa bieten.« Die Maschine wiegt 30 t und verspricht je nach Anwendung einen Durchsatz von bis zu 170 t/h, wobei das typische Prinzip mit einer schwingenden und einer fixierten Backe laut Unternehmen eine Aufbereitung mit geringem Verschleiß garantiert. Damit eigne sich der »Roktec JC 900« gerade auch als Vorbrecher bei anspruchsvollem Material. Petermann ergänzt: »Durch die Kombination aus dem 900er Backenbrecher und dem Prallbrecher IC 1000 können sich unsere Kunden eine mobile Aufbereitungslinie mit höchster Effizienz zusammenstellen.« Der Einsatz von einem Backenbrecher mit nachgeschaltetem Prallbrecher gilt in der Branche als bewährter Ansatz, wie Eggersmann klarstellt. Der verschleißarme Backenbrecher behandle dabei das noch sehr große Material vor, während der präzisere Prallbrecher im Anschluss ein homogenes Endprodukt erzeuge. Dies sei gerade bei der Erzeugung von Ersatzbaustoff aus Bauschutt wichtig, da sich das kubisch geformte Endprodukt aus dem Prallbrecher in Trägerschichten besonders gut verdichten lasse. Der »Roktec JC 900« könne jedoch nicht nur zum Baustoffrecycling von Beton, Stahlbeton oder Ziegelbruch, sondern auch für die Aufbereitung von Naturstein oder Kohle eingesetzt werden.


Gleiches Prinzip für gleiche Effizienz

Abgesehen von dem unterschiedlichen Brechsystem ähnelt der »Roktec JC 900« Backenbrecher von Eggersmann in vielerlei Hinsicht dem »IC 1000«. So verfügt er beispielsweise auch über ein Vorsieb zur Entfernung von Feinanteilen vor dem Brechvorgang samt optional wählbarem seitlichen Austragsband. Zur Optimierung des Brechvorgangs ist der breite Aufgabebereich serienmäßig mit einer Förderrinne inklusive regulierbarer Aufgabegeschwindigkeit sowie einer automatischen Materialdosierung ausgestattet. Die Überwachung der in die Brechkammer aufgegebenen Menge findet dabei ebenfalls automatisch statt. Der Brechspalt kann je nach Bedarf zwischen 40 bis 140 mm eingestellt werden, sodass im kleinsten Fall Endprodukte von 0 bis 70 mm und im größten Fall von 0 bis 250 mm möglich sind. Der Austritt von abplatzenden Teilen wird durch eine Schutzvorrichtung verhindert, wie Eggersmann sagt. Zur individuellen Anpassung der Maschine an ein bestimmtes Inputmaterial gibt es zusätzlich eine Reihe an Optionen. So kann der Backenbrecher für die Aufbereitung von Stahlbeton mit einem Eisenbieger für die Bewehrungen ausgestattet werden. Außerdem gibt es zur Entfernung der Bewehrungen noch die Möglichkeit einen Überbandmagneten zu ergänzen – der Abstand zum Band und die Abwurfseite sind bei diesem frei wählbar. »Die Palette an Lösungen ist breit und reicht von der Staubunterdrückung, über Bandwaagen mit und ohne digitale Datenübermittlung bis hin zu einem Witterungsschutz für den Bediener. Damit kann sich jeder die Maschine seiner Wahl zusammenstellen«, ergänzt Petermann.

Der »Impaktor 1000«

Gleichzeitig wurde nach über einem Jahr erfolgreicher Zusammenarbeit mit Norbert Hammel eine Vertiefung der aktuellen Geschäftsbeziehung verkündet. So können Kunden fortan auch den »Impaktor 1000« erwerben. »Die vergangenen Monate haben uns gezeigt, was für ein großes Potenzial unsere enge Kooperation hat. Wir freuen uns darüber, dass wir diese nun mit einer weiteren Maschine vertiefen.« Die Eggersmann Impaktor GmbH war Anfang 2025 gegründet worden und hatte zuerst über ein Lizenzgeschäft mit Norbert Hammel nur den Eggersmann »Impaktor 250« angeboten. Schnell folgten laut Eggersmann viele weitere Lösungen wie ein innovativer Primärzerkleinerer oder eine preiswerte Trommelsiebmaschine.

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