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Kiesel GmbH Ein 85 t schwerer »Kugelschmeißer«

Seit 1959 bricht die Firma Rösch & Söhne in Merklingen Jurakalk und verarbeitet ihn zu Produkten für die Baubranche und Landwirtschaft weiter. Mit dem »Hitachi KEX890LD-7« kam nun ein kraftvoller Großbagger zum Maschinenpark hinzu.

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: Kiesel

Der Steinbruch der Firma Rösch & Söhne GmbH & Co. KG liegt im baden-württembergischen Merklingen nahe Ulm. Hier wird der weiße Jura auf drei Sohlen abgebaut und noch vor Ort weiterverarbeitet. Verschiedene Schotter, Splitte, Sande sowie Mauergestein und Findlinge verlassen das Werk für die Baubranche. Zum Zerkleinern der gewaltigen Blöcke greifen die Mitarbeiter der Firma Rösch & Söhne zu einer cleveren Methode. Statt auf erneute Sprengungen oder Meißel zurückzugreifen, kommt eine 5 t schwere Stahlkugel ins Spiel. Doch um diese effizient einsetzen zu können, bedarf es eines leistungsfähigen Großbaggers.

Geringer Wendekreis

»Früher haben wir in einem unserer Werke nur mit Radladern abgebaut. Aber Bagger bieten einen ganz anderen Bewegungsspielraum. Der Wendekreis etwa wird extrem gering gehalten«, erklärt Dieter Rösch, Geschäftsleiter von Rösch & Söhne. Dass die Großbagger von Hitachi die richtige Wahl für seine Firma sind, davon konnte sich Dieter Rösch vor 17 Jahren bei den Feldtagen von Kiesel überzeugen. Bei der Präsentationsveranstaltung, die Kiesel in seinem Steinbruch veranstaltete, wurde sein Interesse gleich geweckt. »Der damals vorgeführte ›ZX870‹ hat bei uns einen solch guten Eindruck hinterlassen, dass wir das Angebot von Kiesel, ihn ausführlicher im Steinbruch zu testen, gern angenommen haben«, bestätigt Rösch. Nach nur wenigen Wochen im Einsatz lagen die Vorteile klar auf der Hand: »Mit dem Bagger konnten wir den Abbau sowie die Reinigung der Wandung und der Sohle viel effizienter gestalten.«


Die Kugel ins Spiel gebracht

Mit dem Kauf des »KEX890LD-7« stößt nun ein Nachfolger des ersten »ZX870« im Steinbruch hinzu. Um das Kugeln effizient anzuwenden, wurde sich bewusst für die KTEG-Modifikation des 85-t-Großbaggers »Hitachi ZX890H-7« entschieden. Mit dem hochgeklappten Löffel nimmt der Baggerfahrer die 5 t schwere Stahlkugel geschickt auf und lässt diese aus bis zu 12 m Höhe gezielt auf die vorgesprengten Gesteinsblöcke fallen. Das passiert effizient zwischen zwei Ladespielen, sodass Leerlaufzeiten idealerweise gar nicht erst aufkommen.

Individuell angepasst

Beim »KEX890LD-7« wurde die Basismaschine mit einer angepassten Frontausrüstung und einem Hochlöffel kombiniert. Zudem wurde ein High-Cap-Kit mit Laufweg und Geländer ergänzt. Für mehr Sicherheit sorgt die zusätzliche Sensorik an Leiter, Tritt und Geländer. Außerdem wurde das Wartungskonzept neu durchdacht, etwa indem die Leitungen und Hydraulikschläuche der Kabine beim Transport nicht getrennt werden müssen. Das reduziert Fehlerquellen und spart Wartungskosten.

»Auf allen Ebenen überzeugt«

Der »KEX890LD-7« konnte bei Rösch & Söhne nicht nur die Geschäftsleitung überzeugen. »Bei uns ist die Expertise des Fahrers bei der Kaufentscheidung enorm wichtig. Schließlich entscheiden auch die Fahrer, welche Maschine im Einsatz wirklich überzeugt«, so Rösch. »Wichtig ist für die Fahrer vor allem die Leistung der Maschine, wie etwa der Löffel ins Gestein hineingleitet. Auch der Komfort und die Übersichtlichkeit in der Kabine fließen in die Entscheidung ein. Das Gesamtkonzept muss überzeugen.« Mit seinem 382 kW starken Sechs-Zylinder-Motor, einem 5,1 m3 großen Hochlöffel und der ROPS/FOPS-Komfortkabine konnte der »KEX890LD-7« laut Kiesel »alle Fahrerwünsche erfüllen«. Bis hin zur Belegung der Knöpfe und Schalter wurde der Großbagger auf die speziellen Anforderungen der Mitarbeiter von Rösch & Söhne angepasst. »Zudem konnte die KTEG die Sicherheitsfeatures für unsere Fahrer und den betrieblichen Ablauf um den Bagger herum anbieten«, ergänzt Rösch.Auch die Leistungsverstärkung kommt beim schweren Arbeiten im Steinbruch zum Einsatz.d

Firmeninfo

Kiesel GmbH

Baindter Straße 29
88255 Baienfurt

Telefon: +49 751 5004-0

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