Am 5. und 6. Februar 2026 wird Oldenburg wieder zum Treffpunkt für Fachleute aus Kommunen, Ver- und Entsorgungswirtschaft, Ingenieurbüros, Bauunternehmen sowie Forschung und Lehre. Unter dem Leitthema »Alt und Neu – Strategien für Netze von morgen« widmet sich das Forum den zentralen Fragen einer zukunftsfähigen Netzarchitektur: »Wie lassen sich bestehende Netze erhalten und neue Netze so gestalten, dass beide gemeinsam die Grundlage einer tragfähigen Gesamtstrategie für unsere Daseinsvorsorge bilden?«
Die unterirdische Infrastruktur bildet das technische Fundament unserer modernen Gesellschaft. Millionen Kilometer an Leitungen und Kanälen sichern täglich die Versorgung mit Wasser, Energie, Wärme und Daten oder gewährleisten die geordnete Ableitung und Behandlung von Abwasser. Ihre Leistungsfähigkeit ist entscheidend für die Lebensqualität und wirtschaftliche Produktivität hierzulande. Aber diese Netze sind hochkomplex und über lange Jahre gewachsen. Gleichzeitig verändern eine zunehmende Urbanisierung sowie die Notwendigkeit zur Dekarbonisierung und Digitalisierung ihre technischen und betrieblichen Anforderungen in bisher nicht gekanntem Tempo. Diese Entwicklungen verlangen ein Umdenken in Planung, Bau und Betrieb. Gefordert sind Konzepte, die Bestand und Neubau zu einem zukunftsfähigen Gesamtsystem integrieren: Bestandsnetze müssen gezielt ertüchtigt und an neue Anforderungen angepasst werden, während zugleich neue Infrastrukturen entstehen – etwa blau-grüne Systeme für klimaresiliente Stadtentwicklung, gute Wärmenetze oder überregionale Leitungen für Strom, Wasserstoff, Wasser und CO2. d