HSG Hydrauliksysteme: Wenn der Anbauladekran wechselbar ist

Das niedersächsische Unternehmen HSG Hydrauliksysteme hat einen wechselbaren Anbauladekran für Traktoren vorgestellt. Dank Dreipunktaufnahme (KAT 2–3) kann der Anbaukran an jeden Traktor entsprechender Leistungsklasse angesetzt und wieder abgenommen werden. Nach knapp 15 Minuten ist die mechanische, elektrische und hydraulische Verbindung zum Traktor hergestellt und das Kranfahrzeug ist einsatzbereit.

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Mit dem Fahrzeugbautenpartner Kranotec hat HSG einen speziellen Dreipunktrahmen konzipiert, worauf der Ladekran montiert ist. Der einsatzfertige Anbauladekran wird mit allen nötigen Zulassungen für den Betrieb ausgeliefert.

Als Ladekrane können nur HMF-Geräte aufgebaut werden, nur diese verfügen über das neigungsabhängig arbeitende dynamische Standsicherheitssystem EVS. Über die Neigung erkennt das System, wie weit die Abstützungen ausgefahren sind und analysiert während des Kranbetriebs alle wichtigen Parameter sowie die Arbeitsgeschwindigkeit und definiert bzw. maximiert so den Arbeitsbereich und die Hublast des Krans bei höchster Standsicherheit. Auf anfällige Sensorik an der Abstützung kann laut HSG deshalb verzichtet werden, was die Zulassung des Anbaukrans für den allgemeinen Einsatz und Betrieb an entsprechend leistungsstarken Traktoren erlaubte – bei voller Wechselbarkeit des Geräts.


Bisher wurden Traktoren mit Kranaufbau in Sachen Zulassung als Einheit gesehen. Diese böten laut HSG für Kommunalbetriebe oder Bauunternehmen daher nicht die Flexibilität eines wechselbaren Ladekrans. Ein moderner Traktor ist heute längst mehr als nur ein Schlepper und für die Aufnahme unterschiedlicher Anbau- und Arbeitsgeräte vorgesehen. Mit dem Anbauladekran ist nun eine neue Option hinzugekommen.

Trend- und Profilinie

HSG bietet unterschiedliche Anbauladekrane wie beispielsweise den Trendline, einen manuell beidseitig bedienbaren Ladekran HMF 610 K4 MCS mit 5,5 tm Hubkraft für den Hakenbetrieb. Hydraulisch ausfahrbar bis 10,8 m hebt er bis zu 430 kg. Der Antrieb erfolgt über die Schlepperhydraulik. Aufgebaut auf einem verzinkten Dreipunktrahmen wird die Anhängerzugvorrichtung mit Automatikzugmaul durchgeschleift. Unterfahrschutz mit Beleuchtungsanlage, Anschlussdose für Anhängerbeleuchtung, Hydraulik- sowie Luftanschlüsse für die 2-Kreis-Anhängerbremsung fehlen ebenso wenig. In der Profi-Line erweitern dann Komponenten wie Funksteuerung, hydraulisch ausfahrbare Abstützungen oder Zusatzhydraulikleitungen am Ausschubarm als Vorrüstung für Anbaugeräte den Ausstattungsumfang.    t

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