Aktuelles Verkehrswegebau – Tiefbau

GMS: Feinfräsen – schnell, effizient und unkompliziert

Eine wirtschaftliche und schnelle Möglichkeit für die nachhaltige Sanierung von Straßen ist das Feinfräsen. Richtig eingesetzt, können Deckschichten unter Nutzung dieser Technologie saniert werden, bevor sich Schäden in die unteren Schichten fortsetzen. Das Unternehmen GMS Fahrbahnsanierungen macht genau das seit vielen Jahren deutschlandweit mit Erfolg. Der Fräsdienstleister verfügt über zahlreiche entsprechende Spezial-Fräswalzen und umfassendes Know-how in diesem Bereich.

Für das Feinfräsen stattet der Fräsdienstleister GMS seine Kaltfräsen mit speziellen Fräswalzen aus und kann damit in kürzester Zeit Profile korrigieren, Ebenheit herstellen, für Griffigkeit sorgen, Spurrinnen beseitigen oder Oberflächen vorbereiten für den Auftrag einer Oberflächenbehandlung/-beschichtung oder einer Gussasphaltdecke.

Geringe Rautiefe, feine Textur

Anders als bei Standard-Fräswalzen sind bei Feinfräswalzen die Meißel in einem sehr geringen Abstand angeordnet. Dieser Linienabstand (LA) beschreibt die Distanz von einer schneidenden Meißelspitze zur nächstliegenden schneidenden Meißelspitze. Während Standard-Fräswalzen über LA 15 bis LA 20 verfügen, beträgt der Wert bei Feinfräswalzen höchstens 8 mm (LA 8) oder weniger wie LA 6 oder LA 3. Je geringer er ist, desto feiner wird die Textur der Fräsfläche.

»Beim Feinfräsen erzeugen wir Oberflächen mit einer feinen Textur. Das führt dazu, dass sich eine darauf aufgetragene Schicht hervorragend mit dem vorhandenen Asphaltkörper verzahnt. Dabei haben feingefräste Flächen eine geringere Rautiefe als normal gefräste Flächen. Entsprechend ist deutlich weniger Material nötig, um die ›Täler‹ der Fräsfläche aufzufüllen«, erklärt GMS-Geschäftsführer Torsten Meyer.


Ideale Vorbereitung für Dünnschicht-Beläge oder Guss­asphalt

Eine typische Anwendung für das Feinfräsen ist der Abtrag der Deckschicht als Vorbereitung für den Einbau eines Dünnschicht-Belags oder von Gussasphalt. Ein Vorteil dieser Methode liegt im einfachen Bauprozess, denn feingefräste Flächen können ohne Probleme vom Verkehr befahren werden. Deshalb muss der Einbau der neuen Decke nicht zwingend unmittelbar im Anschluss an das Fräsen erfolgen. Vielmehr ist direkt nach dem Feinfräsen der Fahrkomfort bereits deutlich erhöht, da beispielsweise Spurrinnen entfernt sind und das Feinfräsen auch die Griffigkeit erhöht. Eine feingefräste Fläche kann ohne weiteres mehrere Tage oder Wochen befahren werden, bevor sie überbaut wird.

Große Bandbreite an Feinfräswalzen

Für die vielfältigen Feinfräs-Aufgaben hat GMS eine große Bandbreite an verschiedenen Feinfräswalzen von 35 cm bis zu 2  m Fräsbreite verfügbar – in den meisten Arbeitsbreiten sogar mit verschiedenen Linienabständen (LA 3 – LA 8), um unterschiedlich feine Texturen zu realisieren.

Sind besonders ebene und präzise nivellierte Feinfräsflächen gefordert, setzt GMS eine spezielle 2-m-Feinfräswalze (LA 6 x 2) mit Diamantmeißeln, auch bekannt unter dem Namen PKD-Meißel, ein. Die Abkürzung steht für »Polykristalliner Diamant« und weist darauf hin, dass die Meißelspitzen aus künstlichem Diamant bestehen. Sie gelten als praktisch verschleißfrei und produzieren infolge dessen ein äußerst gleichmäßiges Fräsbild. Darum eignet sich die Feinfräswalze mit PKD-Meißeln besonders für die Egalisierung oder die Niveaukorrektur auf großer Breite.     §

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