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»Fachtag Brückenbau« widmet sich integralen Stahlverbundbrücken

Die integrale bzw. die semi-integrale Bauweise steht für unterhaltsfreundliche Brückenkonstruktionen. Durch sie können weitestgehend Lager und Fahrbahnübergänge eingespart oder deren Anzahl reduziert werden. Die Bauweise gilt vor dem Hintergrund des großen Sanierungs- und Erneuerungsbedarfs von Brücken im Bereich des Autobahnnetzes als besonders aktuell. Sie ist schon lange bekannt und oft realisiert worden, lediglich die Grenzen der Umsetzung haben sich hin zu größeren Bauwerken ­verschoben. Stahl als gutmütiger und nummerisch gut abbildbarer Werkstoff empfiehlt sich hierfür besonders. Weithin bekannt sind die vielen Überführungsbauwerke in Stahlverbund im Autobahnnetz.

Die Themen des 10. Fachtags Brückenbau und die entsprechende Referenten sind:


- Integrale und semi-integrale Bauwerke – gestalterisch ansprechende und wirtschaftliche Brücken aus Stahl (Hans-Joachim Casper/SSF Ingenieure, Wolfgang Eilzer/Leonhardt, Andrä und Partner Beratende Ingenieure VBI)


- Richtlinie Integrale Bauwerke (Winfried Glitsch/DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau)


- Neubau der Talbrücke Lochkov im Zuge des Autobahnrings um Prag (Günther Dorrer/Bilfinger MCE)


- Streckenabschnitt A 44 mit Bauwerksentwürfen und den dort zur Ausführung kommenden semi-integralen Bauwerken (Jutta Swadlo/Projektleitung Neubau A 44 Straßen NRW, Essen)


- Talbrücke Ganslandsiepen, Fertigung und Montage (Stephan Langer/Donges SteelTec)


In einer begleitenden Fachausstellung präsentieren die Unternehmen ihre Leistungspalette.


Die Fachtagung schließt mit der Besichtigung der Baustelle Brücke Ganslandsiepen. Mit dieser Talbrücke wird eine Großbrücke als semi-integrales Bauwerk ausgeführt. Die Bauweise dürfte nach Ansicht des bauforumstahl bei künftigen Planungen von Brücken in Deutschland einen festen Stellenwert erhalten.

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