BAAK: Vier neue Sicherheitsschuhe werden vorgestellt

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Immer mehr seiner Schuhe stattet Baak mit dem eigenen Fußfunktionskonzept »go&relax« aus, das das Unternehmen auf der letzten A+A vorgestellt hatte (das bauMAGAZIN berichtete in Heft 11/17, Seite 117). Dahinter steckt die Unternehmensstrategie, nach wirklichen gesundheitlichen Verbesserungen für den Menschen zu streben.

»Der reine Schutz des Sicherheitsschuhträgers im Falle eines Unfalles reicht uns nicht aus. Wir möchten dem Träger darüber hinaus etwas Gutes tun«, sagt Mario Besenfelder, Vertriebsleiter für Deutschland, Österreich und die Schweiz. »Unsere Firmenphilosophie und die Eigenschaften unserer Produkte sind somit im Einklang: Menschlichkeit ist bei uns wichtigster Unternehmenswert.«

Präsenz zeigen

Mit den neuen Modellen setzt das Unternehmen fort, was im ersten Jahresdrittel u. a. mit der erstmaligen Präsenz auf der Bauma begann: die Bedürfnisse der Beschäftigten aus der Baubranche mehr beachten. »Sie arbeiten hart und brauchen passende Sicherheitsschuhe, die sie entlasten und ihre Gesundheit erhalten«, sagt Baak-Geschäftsführer Ingo Grusa.

Verbesserte Fußdynamik durch drei Merkmale

Das Grundkonzept hat Baak mit Prof. Dr. Gert-Peter Brüggemann vom Institut für Biomechanik und Orthopädie an der Deutschen Sporthochschule Köln entwickelt. Es besteht aus drei Punkten: Die asymmetrisch geformte Zehenschutzkappe, die biome­chanisch optimierte Flexzone in der Laufsohle und das dort integrierte H-Kopplungselement ermöglichen im Zusammenspiel die natürliche und funktionsgerechte Biegung aller Zehengrundgelenke. Sie verbinden elastisch Vor- und Rückfuß für mehr Stabilität und Kontrolle. Die so verbesserte Fußdynamik wirkt sich auf die gesamte Körperstatik aus. Die Belastung wird optimal verteilt und der gesamte Bewegungsapparat entlastet. »Mit ›go&relax‹ kann beispielsweise einer Arthrose des Kniegelenks vorgebeugt werden«, sagt Grusa.

Die Ferse stabilisieren und den Fuß stützen

Die Beschäftigten haben bei dem neuen Fußschutzquartett die Wahl zwischen den Stiefeln »Bailey«, »Braxton« und »Brooklyn« sowie dem Halbschuh »Brook«. Die S3-Modelle gehören zur Schuhserie »Baak Bau go&relax« und sind im Fersenbereich mit dem »Heel Safety«-System versehen. Das verspricht eine wirkungsvolle Fersenstabilisierung und maximale Fußkontrolle durch optimale Stützung in allen Bewegungsphasen.


Damit minimiert es laut Baak das Risiko von Um­knick­unfällen. Die Laufsohlen sind bei kurzzeitiger Belastung hitzebeständig bis etwa 300 °C, verfügen über den höchsten Grad der Rutschhemmung und sind resistent gegen viele Säuren und Laugen sowie schnittsicher. Gemeinsam haben die Modelle ferner den robusten und atmungsaktiven Schaft aus vollnarbigem Rindleder, das aus nachhaltig produzierenden Betrieben der Leather-Working-Group (LWG) stammt.

Für die Nähte wurde ein reißfestes Garn verwendet. Die vier Modelle sind zertifiziert für orthopädische Einlagen. Für bessere Sichtbarkeit sorgen reflektierende Applikationen. Die prägnantesten Unterschiede: »Bailey« und »Braxton« verfügen über einen textilen Durchtrittschutz, »Brook« und »Brooklyn« über eine Stahlzwischensohle. Beide Varianten haben ihre Vorteile in den jeweiligen Einsatzgebieten. »Bailey« ist darüber hinaus mit einer wasserdichten, atmungsaktiven Membrane ausgestattet und hält somit auch bei starker Nässe den Fuß trocken. »Braxton« weist in seiner Laufsohle ein ETPU-Fersen-Dämpfungselement auf. Und das von anderen Baak-Modellen bereits bekannte Rädchen zur optimalen Justierung der Passform sowie zum Öffnen und Schließen mit einer Hand findet sich ebenfalls am »Braxton« wieder: Das »Boa Fit«-System M4 ist passend zum rauen Einsatzbereich des Modells extrem robust.     d

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