Atlas Weyhausen GmbH GaLaBau: Neue »3er«-Serie im Mittelpunkt

Auch Weycor ist wieder fest als Aussteller für die GaLaBau in Nürnberg geplant. Vorgestellt werden sowohl aktuelle Radladerlösungen für den professionellen Einsatz im Garten- und Landschaftsbau als auch Neuheiten. Im Mittelpunkt des Messeauftritts steht etwa die komplett neu entwickelte »3er«- Serie mit den Modellen »Weycor 360« und »380«.

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: Atlas Weyhausen

Mit der neuen »3er«-Serie hat Weycor seine Kompaktklasse grundlegend neu entwickelt. Die Modelle »360« und »380« verbinden laut Hersteller kompakte Abmessungen und hohe Wendigkeit mit einem modernen Maschinenkonzept, das insbesondere auf Vielseitigkeit, Bedienkomfort und die unterschiedlichen Anforderungen des täglichen Arbeitseinsatzes ausgelegt wurde. Gerade im Garten- und Landschaftsbau sind diese Eigenschaften gefragt: Beengte Baustellen, häufig wechselnde Tätigkeiten und unterschiedlichste Anforderungen an die Maschine gehören hier zum Alltag. Gleichzeitig werden kompakte Abmessungen erwartet, ohne bei Leistungsfähigkeit, Stabilität und Komfort Abstriche machen zu müssen. Ein besonderer Praxisvorteil zeigt sich laut Atlas Weyhausen beim » 360er«: Mit einem Einsatzgewicht von rund 2,7 t sei der kompakte Radlader trailerbar. Gerade für Garten- und Landschaftsbaubetriebe, die täglich auf wechselnden Baustellen arbeiten, ist die einfache Transportierbarkeit ein entscheidender Faktor. Der »360« lässt sich flexibel dorthin bringen, wo er gebraucht wird, und fügt sich damit ideal in einen mobilen Arbeitsalltag ein. 

Diesel oder vollelektrisch

Die neue Generation wird sowohl mit Dieselantrieb als auch voll­elektrisch ab Jahresende angeboten. Damit überlässt Weycor dem Anwender die Entscheidung, welches Antriebskonzept am besten zum individuellen Einsatzprofil passt. Die Elektrovarianten verfügen über einen 20-kW-Elektromotor und können mit ­einer ­Batteriekapazität von bis zu 44 kWh ausgestattet werden. Sie ermöglichen lokal emissionsfreies und besonders geräuscharmes Arbeiten und bieten damit Vorteile beispielsweise auf innerstädtischen Baustellen, in Wohngebieten, Park­anlagen oder anderen lärmsensiblen ­Arbeitsumgebungen.

Drei Hubwerksvarianten

Ein wesentliches Highlight der neuen »3er«-Serie ist aus Sicht von Atlas die Auswahl zwischen drei unterschiedlichen Hubwerks­kinematiken. Damit lässt sich der Radlader gezielt auf die Aufgaben abstimmen, die im täglichen Einsatz im Vordergrund stehen. Die P-Kinematik ist laut Unternehmen auf maximale Hubkraft ausgelegt und eignet sich damit insbesondere für schwere Lasten und das Palettenhandling. Mit einer Hubhöhe von 2 600 mm bietet sie eine kraftvolle Lösung für klassische Transport- und Handlingaufgaben. Wer seinen Radlader schwerpunktmäßig für Schaufelarbeiten einsetzt, kann sich für die Z-Kinematik entscheiden. Ihre Stärke liegt in den hohen Reißkräften, wodurch sie insbesondere für schnellen Materialumschlag, Erdarbeiten und den klassischen Schaufelbetrieb ausgelegt ist. Gleichzeitig steigt die Hubhöhe auf 2 940 mm.

Die dritte Variante ist die P-Highlift-Kinematik. Sie bietet mehr Hubhöhe und Reichweite und erweitert damit das Einsatzspektrum insbesondere beim Stapeln und Verladen in größeren Höhen. Mit einer Hubhöhe von bis zu 3 220 mm bietet sie innerhalb der drei Varianten die größte Arbeitshöhe. Von 2 600 über 2 940 bis 3 220 mm Hubhöhe zeigt sich damit, wie unterschiedlich sich die neue Serie konfigurieren lässt. Statt einen Kompromiss für möglichst viele Anwendungen vorzugeben, ermöglicht Weycor laut eigener Aussage dem Anwender, das Hubwerk passend zu seinem tatsächlichen Einsatzschwerpunkt auszuwählen – vom kraftvollen Palettenhandling über anspruchsvolle Erd- und Schaufelarbeiten bis zum Verladen in größerer Höhe.

Der Fahrer im Mittelpunkt

Ein weiterer Entwicklungsschwerpunkt lag auf dem Fahrerarbeitsplatz, der Kabine. Denn Produktivität entsteht nicht allein durch technische Leistungsdaten, sondern auch dort, wo Fahrer und Maschine täglich über viele Stunden zusammenarbeiten. Die neu konzipierte Kabine verbindet eine gute Rundumsicht durch großzügige Sichtfenster mit einer ergonomischen Gestaltung des Arbeitsplatzes. Gerade auf engen Baustellen, beim Rangieren zwischen Gebäuden oder bei Arbeiten in unmittelbarer Nähe zu Personen und anderen Maschinen ist eine möglichst gute Sicht auf das Arbeitsumfeld von zentraler Bedeutung. Bedienelemente und Anzeigen sind übersichtlich angeordnet und auf eine intuitive Bedienung ausgelegt. Gleichzeitig bietet die Kabine laut Atlas Weyhausen einen hohen Komfort für lange Arbeitstage. Das Zusammenspiel aus Ergonomie, Übersichtlichkeit und einfacher Bedienbarkeit soll den Fahrer entlasten und ein konzentriertes, produktives Arbeiten ermöglichen. Auch bei der Gestaltung der neuen Generation folgt Weycor damit einem klaren Grundsatz: Technik muss sich im täglichen Einsatz bewähren und für den Fahrer einen tatsächlichen Mehrwert schaffen.


Bereit für vernetzte Baustelle

Mit der neuen Generation hält auch die Digitalisierung stärker Einzug in die kompakte Maschinenklasse. Das »Weycor Connect«-Modul schafft die technische Grundlage für die digitale Vernetzung des Radladers. Über die integrierte Antenne können wichtige Maschinendaten übertragen und für eine effizientere Planung, den Service und das Flottenmanagement genutzt werden. Maschineninformationen lassen sich damit stärker in die betrieblichen Abläufe integrieren – ein Thema, das insbesondere für Unternehmen mit wachsenden Maschinenparks zunehmend an Bedeutung gewinnt. Darüber hinaus ist die neue »3er«-Serie MIC-4.0-ready und damit auf die zunehmende herstellerübergreifende Vernetzung von Baumaschinen und Anbaugeräten vorbereitet. Weycor verbindet damit klassische Tugenden des Radladerbaus mit den Anforderungen einer zunehmend digitalisierten Baustelle.

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