Die dritte Variante ist die P-Highlift-Kinematik. Sie bietet mehr Hubhöhe und Reichweite und erweitert damit das Einsatzspektrum insbesondere beim Stapeln und Verladen in größeren Höhen. Mit einer Hubhöhe von bis zu 3 220 mm bietet sie innerhalb der drei Varianten die größte Arbeitshöhe. Von 2 600 über 2 940 bis 3 220 mm Hubhöhe zeigt sich damit, wie unterschiedlich sich die neue Serie konfigurieren lässt. Statt einen Kompromiss für möglichst viele Anwendungen vorzugeben, ermöglicht Weycor laut eigener Aussage dem Anwender, das Hubwerk passend zu seinem tatsächlichen Einsatzschwerpunkt auszuwählen – vom kraftvollen Palettenhandling über anspruchsvolle Erd- und Schaufelarbeiten bis zum Verladen in größerer Höhe.
Der Fahrer im Mittelpunkt
Ein weiterer Entwicklungsschwerpunkt lag auf dem Fahrerarbeitsplatz, der Kabine. Denn Produktivität entsteht nicht allein durch technische Leistungsdaten, sondern auch dort, wo Fahrer und Maschine täglich über viele Stunden zusammenarbeiten. Die neu konzipierte Kabine verbindet eine gute Rundumsicht durch großzügige Sichtfenster mit einer ergonomischen Gestaltung des Arbeitsplatzes. Gerade auf engen Baustellen, beim Rangieren zwischen Gebäuden oder bei Arbeiten in unmittelbarer Nähe zu Personen und anderen Maschinen ist eine möglichst gute Sicht auf das Arbeitsumfeld von zentraler Bedeutung. Bedienelemente und Anzeigen sind übersichtlich angeordnet und auf eine intuitive Bedienung ausgelegt. Gleichzeitig bietet die Kabine laut Atlas Weyhausen einen hohen Komfort für lange Arbeitstage. Das Zusammenspiel aus Ergonomie, Übersichtlichkeit und einfacher Bedienbarkeit soll den Fahrer entlasten und ein konzentriertes, produktives Arbeiten ermöglichen. Auch bei der Gestaltung der neuen Generation folgt Weycor damit einem klaren Grundsatz: Technik muss sich im täglichen Einsatz bewähren und für den Fahrer einen tatsächlichen Mehrwert schaffen.
Bereit für vernetzte Baustelle
Mit der neuen Generation hält auch die Digitalisierung stärker Einzug in die kompakte Maschinenklasse. Das »Weycor Connect«-Modul schafft die technische Grundlage für die digitale Vernetzung des Radladers. Über die integrierte Antenne können wichtige Maschinendaten übertragen und für eine effizientere Planung, den Service und das Flottenmanagement genutzt werden. Maschineninformationen lassen sich damit stärker in die betrieblichen Abläufe integrieren – ein Thema, das insbesondere für Unternehmen mit wachsenden Maschinenparks zunehmend an Bedeutung gewinnt. Darüber hinaus ist die neue »3er«-Serie MIC-4.0-ready und damit auf die zunehmende herstellerübergreifende Vernetzung von Baumaschinen und Anbaugeräten vorbereitet. Weycor verbindet damit klassische Tugenden des Radladerbaus mit den Anforderungen einer zunehmend digitalisierten Baustelle.