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Vermeer: Der neue »Rock Star« bei den »Vermeer-Felstagen«

»Ready To Rock« lautete das Motto zur erstmaligen Vorstellung der Vermeer-Felsbohranlage D40x55DR S3 Navigator. Zu den »Felstagen« im Hochsauerland eingeladen hatte Vermeer Deutschland in Kooperation mit der ­europäischen Vermeer-Zentrale.

Rund 150 Teilnehmer aus der Tief- und Rohrleitungsbaubranche verfolgten im Steinbruch Halbeswig den ersten Einsatz der neuen Felsmaschine. Bei einer 50-m-Pilotbohrung konnten sich die Besucher ein eigenes Bild von der Leistungsfähigkeit, Schnelligkeit und Robustheit der Neuheit machen. Bohrstange für Bohrstange arbeitete sich der PDC-Bohrmeißel der Vermeer D40x55DR S3 durch das harte Gestein. Die Doppelrohrgestängetechnologie der neuen Maschine wusste die Bohrer auf ganzer Linie zu überzeugen und lieferte dank der Einfachheit der Bedienung zugleich ein vertrautes Gefühl.

Durch das Doppelrohrgestänge, das den Fluss der Bohrflüssigkeit zwischen Innen- und Außengestänge sowie durch das Innengestänge ermöglicht, wird eine maximale Förderleistung der Suspension von 264,6 l/min und ein Spüldruck von 62,1 bar erreicht. »Somit ist der effiziente Austrag des Bohrkleins auch bei größeren Aufweitungen gewährleistet. Da der Bentonit-Fluss durch die Innen- und Außenstange geleitet wird, ergeben sich mehr Möglichkeiten – speziell bei der Aufweitung«, sagt Alexander Kandora, HDD-Produktspezialist bei Vermeer.

Hohes Drehmoment

Für die harten Aufgaben im Fels zeichnet sich die neue Felsbohranlage durch ein hohes Drehmo­ment von 2 033 Nm auf dem inneren Gestänge aus – für mehr Leistung und vor allem Länge beim Bohren. Unter anderem wird ein langsameres Rotieren ermöglicht, das die Lebensdauer des Bohrmeißels erhöhen und die Betriebskosten senken soll.

»Schnellerer Bohrstangenwechsel, zusätzliche Möglichkeiten bei der Werkzeugauswahl und mehr Bedienerkomfort sind nur einige Vorteile, die die neue Felsbohrmaschine bietet. Auch der Geräuschpegel der D40x55DR S3 wurde nochmals deutlich reduziert«, erläutert Klaus Distler als stellvertretender Geschäftsführer von Vermeer Deutschland.


Angetrieben von einem 104 kW (140 PS) starken John-Deere-Turbo-Dieselmotor liefert die Maschine eine Vorschub-/Rückzugskraft von 177,9 kN sowie ein maximales Drehmoment von 7 457 Nm. Für verschiedenste Bodenbeschaffenheiten kann die Maschine mit einer Vielzahl von Bohrmeißeln bestückt werden.

Nicht nur die neue Felsbohranlage kam im Steinbruch zum Einsatz. Mit dem mächtigen Felsschneidrad RW1240W (Ø 246 cm) des Vermeer RTX1250-Traktors, das für Schnitttiefen bis zu 102 cm und Schnittbreiten von 10,2 cm bis 30,5 cm für den Straßen- und Tiefbau ausgelegt ist, der Horizontalspülbohranlage D23x30 S3 mit Mincon-Lufthammer sowie den Felsbohrwerkzeugen und Mischcontainern aus dem HDD-Kompetenzzentrum der Niederlassung Bestwig zeigte Vermeer sein Repertoire im Fels.    §

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