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RTD: Beim Gummikettenwechsel mit kleinem Mehraufwand Ärger ersparen

Ist die Baggergummikette gerissen, stellt sich die Frage, wie diese am besten auszuwechseln ist. Erwägt man, die Kettenräder noch eine Weile mit einer neuen Gummikette nutzen oder tauscht man nur einige Kettenglieder, könnte nach viel zu kurzer Zeit eine Platte der Gummikette durch die Kette hindurch schneiden oder die Kette ständig von der Maschine ablaufen. Würde ein kleiner Mehraufwand beim Wechsel der Gummikette nicht deutlich Ärger und Leid ersparen können? Bei RTD will man Hilfe leisten und gleichzeitig ein breites Laufwerksortiment anbieten.

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Die Spezialisten von Raupentechnik Deutschland (RTD) verweisen darauf, dass vielfach nur das defekte Teil betrachtet werde – die Gummikette. Schließlich könnte der Grund für die Beschädigung auch in den anderen Teilen des Fahrwerks liegen. Ein Minibaggerfahrwerk verfügt wie eine kettengeführte Maschine über eine Freilaufhöhe. Diese wird durch den Durchmesser der Lauffläche der Tragrollen und die Höhe der Nocken bestimmt. Die Freilaufhöhe stellt sicher, dass der Antrieb und das Vorderrad frei vom Maschinengewicht sind. Das Vorderrad muss in seiner Führung vorwärts und rückwärts gleiten können, wenn sich etwas zwischen der Kette und den anderen Fahrwerkteilen befindet. Der Antrieb, der der stärkste und teuerste Teil des Fahrwerks ist, darf ebenfalls nicht das Gewicht der Maschine tragen.

Maximale Nutzungswerte

Wie weit sich die Teile in ihren Laufflächen abnutzen dürfen, wird in der Maschinenbetriebsanleitung angegeben. Beispielsweise bedeutet bei einem 1,6-t-Minibagger ein Verschleiß von 2,5 mm auf der Lauffläche eine komplette Abnutzung. Die Freilaufhöhe ist auch für einen Minibagger sehr gering.


Die RTD-Spezialisten schildern, wie früher Kettenräder spitz wurden, da diese mit den Einsätzen in den Gummiketten abgerieben wurden. Im Schnitt befinden sich rund 40 Einsätze (die Stifte, die mit den Verstärkungsplatten in einer Kette ein Ganzes bilden) in einer Longpitch-Gummikette. Derzeit finden sich immer noch Longpitch-Gummiketten auf Kompaktladern, die einen anderen Fahrwerktyp als gewöhnliche Bagger haben. Gummiketten von Baggern sind fast alle mit einer Shortpitch-Gummikette ausgestattet. Im Schnitt befinden sich heute 80 Einsätze in einer Kette mit dem gleichen Umfang wie die Shortpitch mit 40 Einsätzen. Dort, wo früher eine Ausbuchtung frei von einem Kettenrad blieb, das die Kette angetrieben hat, werden jetzt alle Ausbuchtungen verwendet. Beispielsweise wird darauf verwiesen, dass die Kettenräder jetzt vorne und hinten am Zahn weniger verschleißen würden, wie dies bei einer Shortpitch-Gummikette sehr wohl der Fall war. Infolgedessen verschleiße ein Kettenrad auch in der Tiefe der Ausbuchtungen stärker. Man werde immer seltener spitze Zahnräder sehen, dafür sei üblicher, dass Teile aus den Zähnen sprängen, wenn die Kettenräder zu lange montiert blieben.

Messen ist wissen

Es dürfte daher zunehmend schwieriger werden, per Sichtprüfung festzustellen, wann andere Fahrwerkteile ausgetauscht werden müssen. Wer schon beim ersten Mal gut informiert vorgehen wolle, dem stehe RTD (raupentechnik.de) kostenlos mit Rat zur Seite, welche Teile zu ersetzen wären und welche nicht.    t

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