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Profitabilität hat 2015 gelitten

Die Wacker Neuson Group konnte 2015 in einem schwierigen Marktumfeld einen Umsatzanstieg von 7 % auf 1,38 Mrd. Euro verzeichnen, Wechselkursbereinigt lag der Anstieg bei 3 %.

Der Geschäftsverlauf des zurückliegenden Jahres zeigte eine hohe Volatilität einzelner Branchen. Während sich das Umsatzwachstum im ersten Halbjahr mit 14 % über dem Vorjahr noch sehr positiv entwickelte, trübte sich das Bild in der zweiten Jahreshälfte mit einem Plus von nur 0,7 % zum Vorjahr merklich ein. Die anhaltende Baisse an den Rohstoffmärkten belastete für den Konzern wichtige Absatzmärkte in Brasilien, Chile, Russland, Südafrika, Kanada, USA und Australien.

Die Kompaktmaschinen waren mit einem Umsatzplus von 15 % erneut der größte Wachstumstreiber im Jahr 2015. Der Umsatz mit Baugeräten lag um 1 % unter dem Vorjahr und ging – bereinigt um Wechselkurseffekte – um 9 % zurück. Im Geschäftsbereich Dienstleistungen, wozu Service und Ersatzteile zählen, stieg der Umsatz um 4 %. Kompaktmaschinen machten damit in Summe rund 50 % vom Konzernumsatz aus, Baugeräte 30 % und Dienstleistungen 20 %.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ging um 24 % auf 103,6 Mio. Euro zurück, die EBIT-Marge sank auf 7,5 % (Vorjahr: 10,6 %).

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sank im abgelaufenen Geschäftsjahr um 12,7 % zum Vorjahr auf 171,3 Mio. Euro, die EBITDA-Marge belief sich auf 12,5 % (2014: 15,3 %). Der Jahresüberschuss erreichte 66,2 Mio. Euro (2014: 91,5 Mio. Euro).

Für 2016 rechnet der Konzern mit einem Umsatz zwischen 1,4 und 1,45 Mrd. Euro (entsprechend einem Umsatzwachstum von 2 % bis 5 % zum Vorjahr) und einer EBIT-Marge von 7 % bis 8 % (wie Vorjahr). Der Konzern plant Gesamtinvestitionen in Höhe von rund 100 Mio. Euro (2015: 118 Mio. Euro).

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