Willkommen in der »Hall of Fame« der skurrilsten Baumängel: Es hat Treppen gegeben, die ins Nichts führten, Toiletten, die nicht ans Abwasser angeschlossen wurden, und Sicherungskästen, die man kurzerhand in den Kleiderschrank verfrachtet hat. Mein persönliches Highlight: Ein Bauherr stellte bei der Schlüsselübergabe fest, dass der Elektriker eine 230-V-Steckdose im Innenbereich einer Duschkabine installiert hatte. Zugegeben, diese Beispiele sind skurril, aber bittere Realität. Und was noch viel wichtiger ist: So was passiert mitten in Deutschland. Grundsätzlich gilt: Mit Baumängeln hat nahezu jeder Hausherr zu kämpfen. In der Regel geht es dabei aber eher um Lücken in der Fensterabdichtung, ein zu großes Spaltmaß, beschädigte Fassadenelemente, offene Bohrlöcher oder darum, dass zu großzügig mit Spachtelmasse gearbeitet wurde, um Pfusch zu kaschieren.