Die den Knieschutz betreffende Norm DIN EN 14404 wurde grundlegend überarbeitet und Ende 2024 in eine sechsteilige Reihe (EN 14404:2024) überführt. Damit sind interoperable Kniepolster nunmehr als eigenständige Schutzausrüstung enthalten. Nach dieser Neuerung können Knieschutzeinlagen für Arbeitshosen unabhängig von der Hose zertifiziert werden – vorausgesetzt, Maße und Material stimmen. Die neue Norm sieht unter anderem vor, dass ein Kniepolster mindestens 24 cm lang und 14,5 cm breit ist. Gleichzeitig definiert sie Leistungsstufen für die Schutzwirkung: Die Stufe 1 verlangt etwa einen Durchstichwiderstand von mindestens 100 Newton.
Das neue Nierhaus-Polster erfüllt diese Anforderungen. „Unser Kniepolster besteht aus besonders weichem, zweilagigem Polyethylen-Schaum von rund 2 cm Dicke“, sagt Kerstin Stieghorst, Geschäftsführerin von Nierhaus. „Dabei bleibt es extrem biegsam und leicht. Zum Knie hin schützt ein abriebfestes Cordura-Gewebe, das die Durchstichfestigkeit weit über die geforderten 100 Newton anhebt.“
In der Praxis bedeutet das Schutz nach Leistungsstufe 1 – eine hohe Auszeichnung, die nur wenige kompatible Polster erreichen. Während die Polster links wie rechts getragen werden können, zeigt eine Markierung an, welche Seite am Knie anliegen soll.
Das interoperable Kniepolster ergänzt bei Nierhaus die bekannten Schutzvarianten. Es lässt sich in alle dafür zertifizierten Arbeitshosen einschieben und bietet damit beispielsweise Malern, Bodenlegern, Elektrikern oder Gärtnern eine zusätzliche Option.
„Wir beraten unsere Kunden gern individuell“, betont Stieghorst. „Für gelegentliches Knien genügen oft leichte Kniepolster; wer häufig auf den Knien arbeitet, profitiert von einem robusten Systemschutz. Unsere umgebundenen Knieschoner bieten hohen Komfort. Ebenso wie unser neues interoperables Kniepolster Niok LS1.“ Je nach Tätigkeit und Vorliebe sei unterschiedlicher Knieschutz ratsam. Wer zwar eine gute Druckverteilung möchte, am Arbeitsplatz aber auf die hohe Durchstichfestigkeit des Niok LS1 verzichten kann, für den reicht der Niok LS0.
„Mit den neuen interoperablen Kniepolstern“, fasst die Geschäftsführerin zusammen, „haben wir unser Portfolio sinnvoll ergänzt – unser Sortiment bietet somit zahlreiche Knieschutz-Möglichkeiten für Beschäftigte in Bau, Handwerk und Industrie.“