Im Blickpunkt

Mit der neuen Zentrale das Wachstum der Kuhn-Gruppe in Deutschland fortsetzen

Auf rund 13 000 m2 hat die Kuhn-Gruppe, einer der größten Komatsu-Händler Europas, in Hohenlinden einen der modernsten Baumaschinenbetriebe Deutschlands samt Demogelände gebaut. Herzstück der Zentrale ist das Gebäude mit einer Fläche von knapp 2 500 m2, in dem die Verwaltung, eine technisch hervorragend ausgerüstete 550 m2 große Werkstatt sowie ein Zentrallager und eine Waschhalle untergebracht sind. Mit rund 70 Mitarbeitern sowie 30 Servicefahrzeugen werden von der neuen Zentrale sowie von der Niederlassung in Stuttgart die Kunden in Bayern und Baden-Württemberg betreut.Die 2001 gegründete Kuhn-Deutschland GmbH vertreibt neben den Komatsu-Baumaschinen auch mobile Sieb- und Brechanlagen des kanadischen Premiumherstellers McCloskey, Rad-Dumper von Thwaites, Canycom-Kettendumper sowie FRD-Abbruchgeräte. »Wir sind langfristig engagiert, wollen den besten Service für unsere Kunden bieten und durch unsere hohen Qualitätsansprüche überzeugen«, erklärte Andreas Kuhn im Gespräch mit dem bauMAGAZIN.

»Bewusst keinen Glaspalast gebaut«

So gehört beispielsweise zu der mit acht Boxen für Baumaschinen bis 30 t ausgestatteten Werkstatt auch ein Hydraulikraum, in dem Motoren, Getriebe oder Pumpen nahezu unter Reinraum-Bedingungen zerlegt, gereinigt und neu auf­gebaut werden können.»Das hilft, zuverlässig ­einen hohen Qualitätsstandard bei Arbeiten in sensiblen Bereichen zu sichern und bietet im ­Vergleich zum alten Standort Ebersberg enorme ­Produktivitätsvorteile«, so Martin Jagersberger. »Wir wollten bewusst keinen Glaspalast bauen«, ergänzte Andreas Kuhn, »sondern ein funktionales Gebäude, in dem sich unsere Mitarbeiter und unsere Kunden wohl fühlen.« In diesem Zusammenhang wies Holger Höbel auch auf das neue Ölmanagementsystem in der Werkstatt hin, das es erlaube, verschiedene Ölsorten EDV-gesteuert aus den Tanks zu entnehmen und Altöle sicher aus den Maschinen abzusagen und zu sammeln.Die Kuhn-Gruppe mit Sitz in Eugendorf bei Salzburg, 1974 vom in Biberach (Oberschwaben) gebürtigen Günter Kuhn gegründet und zu einem der größten Baumaschinenhändler in Mitteleuropa ausgebaut, hat zuletzt mit rund 1 400 Mitarbeitern in zehn Ländern und 21 eigenständigen Unternehmen einen Umsatz von 586 Mio. Euro erzielt. Neben den Bereichen Baumaschinen und Ladetechnik gehört seit Ende 2011 auch die Maschinenbaufirma EMCO (Hallein) mit Werken in Österreich, Deutschland und Italien zur Kuhn-Gruppe und erwirtschaftet derzeit rund ein Drittel des Gesamtumsatzes.    Michael Wulf

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