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Microtrenching-Workshop zeigt Ditch-Witch-Pluspunkte auf

Ende Juni veranstaltete Ditch Witch Germany in Rostrup (Niedersachsen) einen Workshop zu »Microtrenching und LWL-Glasfaserverlegung« auf dem Gelände von Bau-ABC. Interessenten konnten sich ausführlich über das schnelle Verfahren zur kosteneffizienten Verlegung von Glasfaserkabeln informieren und alle notwendigen Arbeitsschritte in einer Live-Demo verfolgen.

Ditch Witch bietet für das Microtrenching ein komplettes System von Spezialbaumaschinen und Anbaugeräten sowie eine Komplettlösung inklusive Absaugsystem und Verfüllmaschine. Das Modell MT16 steht beispielsweise für eine Schnittbreite von 13 mm bis 60 mm und eine maximale Schnitttiefe von 400 mm. Betrieben wurde der größte Microtrencher während des Workshops an einer RT80 mit passendem Vakuum-Absaugsystem FX65. Letzteres gewährleistet das gleichzeitige Fräsgut-Aufsaugen während des Trenchens und ermöglicht somit staubfreies Arbeiten.

Fenster und Fahrzeuge in der Umgebung werden nicht durch aufgewirbelten Staub verunreinigt. Eine Lärmbelästigung besteht nur kurzzeitig, das Ditch-Witch-Microtrenching-System kommt schnell voran.

Das Beispiel-Trenchen während des Workshops verlief zügig und ohne große Behinderung, üblicherweise in kurzer Entfernung am Bordstein entlang. Straßen müssen damit während der Baumaßnahme für den vorbeifahrenden Verkehr nicht zwingend gesperrt werden.

Bohrkern repräsentierte Hausanschluss

Als nächster Arbeitsschritt wurde mit einem Utilicor-Kernbohrgerät, angebaut an einem Multifunktionsgerät SK1550, über dem schmalen Schnittgraben des Microtrenchers ein Bohrkern aus dem Asphalt gebohrt, um exemplarisch für einen Hausanschluss einen Querschnitt setzen zu können. Nach Entnahme des Bohrkerns wurde mit dem kleinsten Microtrencher MT9, angebaut an einen SK1050, ausgehend von dem Bohrloch ein Querschnitt zum Bordstein angelegt. Das MT9, für kleine Trägergeräte mit Stehplattform geeignet, kann Schlitze von 13 mm bis 38 mm Breite erstellen.


Spuren beseitigen

Der Vibrations-Betonmischer 1CM rundet das Microtrenching-System von Ditch Witch ab und diente als Anbaugerät für das Zahn-Multifunktionsgerät R300. Mit einem 375-l-Mischtank lassen sich Microtrenching-Gräben im direkten Nachgang auf den Microtrencher mit fließfähigen Produkten für die Hohlräume reibungslos verfüllen. Nach 24-stündiger Trocknung wurde als letzter Schritt mit einem Fugenverguss – der bis zur Schlitzoberkante noch fehlenden Asphalt neu verfüllte – die Straßendecke wieder vollständig verschlossen.

Alternative Ansätze

Zusätzlich zu den Microtrenchern wurden anlässlich des Workshops weitere Maschinen für das Trenching von Ditch Witch demonstriert: Dabei handelte es sich beispielsweise um ein Felsrad an einer RT45 mit einer variierenden Schnittbreite und -tiefe. Das Fräsgut, links und rechts vom Schnittgraben liegend, wurde im Anschluss mit dem Vakuum-Absaugsystem aufgenommen. Auch dieser breitere Fräsgraben wurde später mit dem 1CM-Betonmischer flüssig verfüllt. Eine weitere Maschine, eine RT80Q mit seitenversetzbarem Hydra-Wheel-Felsrad, kam ebenfalls zum Einsatz. Die Felsradbreite zeigt sich variabel von 10 cm bis 20 cm, bei einer Tiefe von bis zu maximal 75 cm.    t

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