Im alpinen Wegebau stehen Bauunternehmen oft vor einer logistischen Herkulesaufgabe: Wie saniert man Infrastruktur an schwer zugänglichen Stellen, ohne hunderte Lkw-Fahrten durch sensibles Gelände zu schicken?
Am Südlichsten Punkt Deutschlands stand man kürzlich vor einer besonderen Herausforderung und die Firma Schwarz GmbH zeigt wie alpiner Wegebau heutzutage funktioniert und das Problem durch moderne Technik gelöst wird.
- Das Familienunternehmen Baggerbetrieb Schwarz GmbH aus Oberstdorf setzt bei der Sanierung von Wegen in den Allgäuer Hochalpen auf den mobilen MB Crusher Brecherlöffel BF70.2 S4, um Gestein direkt vor Ort zu recyceln. Diese nachhaltige Vorgehensweise eliminiert aufwendige Materialtransporte, schont die Umwelt im sensiblen Ökosystem und ermöglicht eine effiziente Wiederverwertung des vorhandenen Materials für den Unterbau.
Wenn der Berg nachgibt
An einer Engstelle eines Alpwegs in Oberstdorf hatte der Unterbau nachgegeben. Ein massives Stahlbetonrohr eines Wasserdurchlasses war dadurch auseinandergezogen worden. Die Reparatur in diesem sensiblen Gelände erforderte nicht nur technisches Know-how, sondern auch eine clevere Logistik. Normalerweise bedeutet der Neubau eines Unterbaus: Unzählige Fahrten mit Allrad-LKW, um verschiedene Kieskörnungen vom Tal mühsam auf den Berg zu transportieren. Das ist nicht nur teuer und zeitaufwendig, sondern belastet auch die Umwelt und die schmalen Bergwege.
Der MB-Brecherlöffel als mobile Produktionsstätte
Um den ökologischen Fußabdruck zu minimieren und die Kosten zu senken, setzt das Unternehmen auf den MB-Brecherlöffel BF70.2 installiert an einem Kobelco SK140 SR. Anstatt Material mühsam anzuliefern, wird das vor Ort vorhandene, grobe Gestein direkt auf der Baustelle aufgearbeitet und es kann exakt die Menge die benötigt wird produziert werden.
„Traditionelle Brecher sind für unsere Baustellen auf den Alpwegen oft zu schwer und der Transport zu aufwendig“, erklärt Andreas Schwarz, Geschäftsführer der Firma Baggerbetrieb Schwarz GmbH. „Der Brecherlöffel ist flexibel, in kürzester Zeit einsatzbereit und ermöglicht es uns, direkt am Berg nachhaltig zu arbeiten. Er ist für uns schlichtweg unverzichtbar geworden.“
Mehrwert für Umwelt und Auftraggeber
Durch die Aufbereitung des Materials direkt vor Ort entstehen passgenaue Körnungen für die Rohrummantelung, Bankett und Planie. Die Vorteile liegen auf der Hand:
- Enorme CO2-Ersparnis: Wegfall langer Transportwege durch das Gebirge
- Kosteneffizienz: Massive Reduktion von Material- und Logistikkosten.
- Zeitgewinn: Unabhängigkeit von externen Lieferanten und sofortige Weiterverarbeitung des Materials.
MB BF70.2 unverzichtbar im modernen Wegebau
„Recycling und Bodenaufbereitung sind heute zentrale Themen. Mit dem MB Crusher Brecherlöffel BF70.2 produzieren wir genau die Qualität, die wir brauchen, direkt dort, wo wir sie einbauen. Das schont nicht nur das Budget, sondern vor allem unsere sensible Bergwelt.“, ergänzt Andreas Schwarz. Die Investition in die Anbautechnologie von MB Crusher hat sich für den Spezialisten also vollends gelohnt. In einer Zeit, in der Nachhaltigkeit im Bauwesen immer wichtiger wird, setzt dieses Projekt Maßstäbe für die Vereinbarkeit von technischem Tiefbau und Nachhaltigkeit im Hochgebirge.
Vimeo: https://vimeo.com/1194625815