Lehnhoff: Eines der erfolgreichsten Geschäftsjahre

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Das Wirtschaftsjahr 2021 hat sich zu einem der erfolgreichsten Geschäftsjahre in der Firmengeschichte von Lehnhoff entwickelt. Unser Auftragsbestand ist sehr hoch. Allerdings bereiten uns Unterbrechungen in den Lieferketten Probleme. Wir kämpfen teils mit Verzögerungen unserer Zulieferer von mehr als sechs Monaten. Entsprechend unangenehm lang geraten die Lieferzeiten, wofür wir unsere Kunden um Entschuldigung bitten müssen. Wir arbeiten Tag für Tag daran, diese Probleme zu kompensieren.

Momentan werden nur durch diese Lieferengpässe unsere positiven Aussichten für das kommende Messejahr eingetrübt. Denn für 2022 erwarten wir ein weiteres starkes Wachstum, und natürlich treiben wir die Inter­nationalisierung von Lehnhoff voran. Vor diesem Hintergrund freuen sich unsere Teams schon sehr auf die Begegnungen mit unseren Geschäftspartnern und Kunden auf der Bauma im Oktober 2022 in München.

An die künftige Bundesregierung appellieren wir, deutlich die Weichen für mehr Investitionen in Bildung zu stellen. Vor allem braucht die berufliche Ausbildung im Rahmen des Dualen Systems starke Förderung. Es ist weltweit einzigartig und hat jahrzehntelang den Vorsprung der deutschen Industrie gesichert. Allerdings werden wir damit allein den Fachkräftemangel nicht beheben. Deshalb teile ich die Einschätzung der Bundesagentur für Arbeit, durch gezielte Migration die Zuwanderung qualifizierter Fachkräfte sofort zu ermöglichen.

Baupolitisch gibt es sicherlich Handlungsbedarf. Wir meinen, dass zum Beispiel das Engagement privater Investoren im Wohnungsneubau stärker unterstützt werden sollte, indem progressive Abschreibungsmodelle fortgeführt und optimiert werden. Denn die Nachfrage nach Mietwohnungen ist immens – und der Wunsch in der Bevölkerung nach den eigenen vier Wänden im Grünen ungebrochen.              

»Die Weichen für mehr Investitionen in Bildung stellen und durch gezielte Migration die Zuwanderung qualifizierter Fachkräfte sofort ermöglichen.«