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KEWAZO: Baurobotik-Startup mit finanzieller und personeller Verstärkung

Das in München ansässige Baurobotik-Startup Kewazo hat sich in einer weiteren Finanzierungsrunde bis zu 2,5 Mio. Euro gesichert und verstärkt sein Management-Team mit Uwe Braun (ehemals Geschäftsführer bei Losberger) und Helmut Kreller (ehemals Geschäftsführer bei Wilhelm Layher).

Die Finanzierungsrunde wurde vom deutschen Venture-Capital-Investor MIG angeführt. Mit dem Gesamtfinanzierungsvolumen von bisher 3,6 Mio. Euro will Kewazo die Zerti­fizierung eines robotischen Lastenaufzugs für Baustellen und Industrieanlagen erreichen und erste Seriensysteme des Liftbot auf den Markt bringen (das bau­MAGAZIN berichtete in Heft 10/18, Seite 92). Erster Anwendungsbereich für die Lastenaufzüge ist die Gerüstmontage.

Eine intelligente Roboterlösung verspricht einen flexiblen, kosteneffizienten und sicheren Transport von Gerüstteilen während der Montage. Kewazo profitiert künftig zudem von den Experten Uwe Braun (Ex-Geschäftsführer bei Losberger) und Helmut Kreller (Ex-Geschäftsführer von Wilhelm Layher).


Helmut Kreller wird Kewazo als Beiratsvorsitzender unterstützen. Seine Erfahrungen aus der Gerüstbauindustrie bringt er in den Themen Vertrieb und Marketing, Produktentwicklung, Pro­duktion und Management ein. Viele Jahre lang war er Vorsitzender der Arbeitsgruppe Hersteller im Bundesverband Gerüstbau und Mitglied im Sachverständigenausschuss Gerüste beim Deutschen Institut für Bautechnik. »Innovative Lösungen wie Liftbot, die die Kosten im Gerüst-Aufbau signifikant reduzieren und zugleich die Sicherheit vor Ort erhöhen, werden die Industrie nachhaltig verändern, dessen bin ich überzeugt«, so Kreller.

Uwe Braun steigt als zweiter Geschäftsführer in das Unternehmen ein. Er soll Kewazo beim Ausbau der Vertriebsstrukturen sowie dem Aufbau von Service-Netzwerken unterstützen und sieht ein »enormes Automatisierungspotenzial« für die händisch geprägte Gerüstmontage durch den Liftbot.

Weiterer Kewazo-Geschäftsführer ist zudem Artem Kuchukov, der damit rechnet, die ersten Systeme noch in diesem Jahr ausliefern zu können.    T

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