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Im ersten Halbjahr 2015 weiter auf Wachstumskurs

»Trotz negativer Marktentwicklungen in zahlreichen Ländern, vor allem außerhalb Europas und den USA, konnten wir – dank unserer guten Markt­position und unserer konsequent verfolgten Strategie – deutlich wachsen«, so Cem Peksaglam, Vorstandsvorsitzender der Wacker Neuson SE. In Europa, wo der Konzern mit 72 % den Großteil seiner Umsätze tätigt, betrug das Wachs­tum 11 %. Den größten, nomi­nalen Umsatzzuwachs erzielte die Gruppe mit 22 % in der Region Amerikas, wobei Währungseffekte eine wesentliche Rolle spielten (währungsbereinigt + 3 %). Währungseinflüsse gab es auch in der Region Asien-Pazifik, in der der Umsatz im ersten Halbjahr um 21 % über dem Vorjahr lag (währungsbereinigt + 8 %).

Als Umsatztreiber hat sich im ersten Halbjahr 2015 erneut das Produktsegment der Kompaktmaschinen erwiesen. Der Umsatz stieg hier gegen­über dem Vorjahr um 25 % (währungsbereinigt + 22 %). Der Baugeräte­umsatz stieg um 5 % und lag damit nicht zuletzt aufgrund der schwierigen Marktbedingungen in Ländern wie Kanada, Brasilien, Chile, China, Australien und Russland unter den Erwartungen. Da der Konzern einen Großteil seiner Umsätze mit Baugeräten außerhalb des Euro-Raums generiert, wirkten sich hier Wechselkurse stärker aus; währungsbereinigt lag der Umsatz deshalb um 6 % unter dem Vorjahr. Der Dienstleistungsumsatz, wozu unter anderem das Geschäft mit Reparaturen und Ersatzteilen zählt, stieg um 4 % zum Vorjahr, wechselkursbereinigt lag er auf Vorjahresniveau.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg im ersten Halbjahr um 4 % gegenüber Vorjahr auf den Rekordwert von 65,7 Mio. Euro, die EBIT-Marge bezogen auf den Umsatz lag bei 9,3 % (H1/14: 63,4 Mio. Euro; 10,2 %). Das Periodenergebnis belief sich auf 45,2 Mio. Euro (H1/14: 42,5 Mio. Euro).

Ein veränderter Regionen- und Absatzmix zum Vorjahr hat das Ergebnis nach Unternehmensangaben beeinflusst. So nahm der Umsatzanteil der Kompaktmaschinen am Konzernumsatz auf über 51 % zu, der Anteil der Baugeräte sank auf knapp unter 30 % und der Bereich Dienstleistungen machte 19 % vom Umsatz aus.

Wachstumsprognose: Der Konzern ist für das laufende Jahr weiterhin optimistisch. »Unsere Auftragsbücher sind derzeit gut gefüllt. Vor allem die ermutigenden Vorgaben für die reifen Märkte werden sich positiv auf unser Geschäft auswirken«, so Peksaglam. Der Konzern geht unverändert davon aus, einen Gesamtjahresumsatz von 1,40 bis 1,45 Mrd. Euro zu erreichen, was einem Wachstum zwischen 9 % und 13 % zum Vorjahr entspricht. Dabei soll die EBIT-Marge im prognostizierten Zielkorridor zwischen 9, % und 10,5 % liegen (2014: 10,6 %). »Viele echte Marktneuheiten und Innovationen, ein weiterhin stabiles Geschäft in den USA, erste Anzeichen einer Besserung in diversen Krisenländern und ein stärkeres Servicegeschäft sollten sich im zweiten Halbjahr 2015 positiv auf unser Unternehmen auswirken«, erwartet Cem Peksaglam.

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