Aktuelles OEM / Maschinen-, Fahrzeug- und Antriebstechnik / Wartung / Pflege / Instandhaltung

Hydrema Baumaschinen GmbH Einschichtlack reduziert VOC-Bilanz und steigert den Durchsatz

Wechsel des Lacksystems bei Hydrema: »Der richtige Lack beeinflusst maßgeblich, wie belastbar eine Maschine im täglichen Einsatz bleibt, wie sie am Markt wahrgenommen wird und welchen Wert sie langfristig behält.«

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: Hydrema

Innerhalb der Hydrema Group ist Marianne Frank Mogensen zentrale Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um die Beschichtung. Seit mehr als 30 Jahren bündelt sie in dieser Funktion Strategien und Vorgaben und richtet den Blick auf künftige interne Anforderungen in der industriellen Lackierung. Die Auswahl des passenden Lacksystems ist für Hydrema daher weit mehr als eine rein technische Entscheidung. An beiden Produktionsstandorten nimmt die Lackierung eine Schlüsselrolle im Fertigungsprozess ein.

»Der richtige Lack beeinflusst maßgeblich, wie belastbar eine Maschine im täglichen Einsatz bleibt, wie sie am Markt wahrgenommen wird und welchen Wert sie langfristig behält. Gleichzeitig muss die Lackierung zuverlässig in den Produktionsprozess eingebunden sein, da sie Durchlaufzeiten und Taktung wesentlich mitbestimmt. Für uns ist sie daher kein Nebenaspekt, sondern ein fester Bestandteil unseres Qualitätsversprechens«, erklärt Marianne Frank Mogensen ­diesbezüglich.

Wachstum als Herausforderung

Nicht zuletzt aufgrund der hohen Qualität seiner Maschinen ist Hydrema laut eigener Aussage in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen. Damit sind auch die Anforderungen an die Produktion gestiegen – insbesondere am Standort Weimar. Dort wurde die Fertigungskapazität deutlich ausgebaut, während die behördlich festgelegten VOC-Emissionsgrenzwerte unverändert blieben.

Für die Lackierung bedeutete das erheblichen Handlungsdruck: Höhere Stückzahlen mussten innerhalb des bestehenden emissionsrechtlichen Rahmens realisiert werden. Vor diesem Hintergrund rückte der Wechsel des Lacksystems in den Fokus. Die neue Lösung sollte das Oberflächen- und Qualitätsniveau auch bei wachsender Produktion weiterentwickeln und prozesssicher absichern. Zugleich sollte sie die VOC-Situation am Standort entlasten. »Der Einschichtansatz war deshalb der logische Schritt«, so Marianne Frank ­Mogensen.

Einschichtlack sichert Prozessfluss

Die Wahl fiel schließlich auf eine einschichtige Lösung mit »Alexit«-High-Build-Monolyer von ­Mankiewicz Coatings. Der Lackhersteller war Hydrema bereits aus anderen Anwendungen vertraut und auch Produkt- und Anwendungserfahrung waren im Unternehmen vorhanden. Entscheidend war nun, gemeinsam eine Lösung zu entwickeln und sicher in die Fertigung zu überführen, die den Anforderungen von Hydrema an Oberflächenqualität, Prozesssicherheit und Durchlaufzeit zuverlässig gerecht wird.


»Mit Mankiewicz entstand sehr schnell ein gemeinsames Verständnis für unsere Fertigung, nicht nur für die Lackierung selbst, sondern für den gesamten Prozess dahinter. Der Umstieg auf den Einschichter erfolgte zunächst in Weimar, wo der Handlungsdruck am größten war. Innerhalb kurzer Zeit war das Produkt prozesssicher in der Fertigung etabliert«, erklärt Marianne Frank Mogensen. Die Umstellung auf den High-Build-Monolyer brachte Hydrema schnell messbare Vorteile: Durch den Wechsel vom Zweischichtsystem auf den Einschichter sank die VOC-Bilanz um 30 bis 40 Prozent. Gleichzeitig verbesserte das neue Lacksystem den Korrosionsschutz und sorgte für erhebliche Prozess­optimierungen. Auch im Fertigungsfluss machte sich die Umstellung deutlich bemerkbar: Da die Bauteile nur noch einen Prozessschritt durchlaufen, erreicht Hydrema in Weimar heute einen höheren Durchsatz auf gleicher Fläche – ganz ohne zusätzliche Lackierkabinen.

»Wir sind durch die Umstellung deutlich schneller und effizienter geworden. Entscheidend ist dabei, dass die Trocknungszeiten exakt zu unserem Conveyor-System passen. Die Teile müssen innerhalb eines festen Zeitfensters ausreichend gehärtet und handlingfest sein«, sagt Marianne Frank Mogensen. Schon 2,5 Stunden nach der Lackierung sind die Bauteile bereit für die Montage. ­Mankiewicz unterstützte Hydrema dabei, die Prozesszeiten sicher einzuhalten.

Firmeninfo

Hydrema Baumaschinen GmbH

Kromsdorfer Straße 18
99427 Weimar

Telefon: +49 3643 461 0

[11]
Socials