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Hermann Bantleon GmbH Nachhaltige Schmierstoffe und Hydraulikfluide

In Zeiten der Transformation ist der Klimawandel die größte globale Herausforderung unserer Zeit. Der Umgang damit und die Kreation umweltschonender Lösungen, die zur Erreichung der Klima- und Nachhaltigkeitsziele beitragen, sind von maximaler gesellschaftlicher Bedeutung. Durchsetzen werden sich jedoch nur Produkte und Services, die neben der Nachhaltigkeit und/oder Emissionseinsparung auch wirtschaftliche oder prozessrelevante Aspekte positiv beeinflussen. Nachhaltigkeit um der Nachhaltigkeit Willen wird sich nicht durchsetzen. Hier setzen die Lösungen von Bantleon Heavy Machinery an.

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: Hermann Bantleon

Mobile Arbeitsmaschinen stoßen laut Umweltbundesamt in Deutschland jährlich eine ähnliche Menge an Abgaspartikeln aus wie Straßenfahrzeuge. Insbesondere Kaltstarts und Leerlaufphasen erzeugen einen Großteil der Emissionen. Erschwerend kommt hinzu, dass mobile Arbeitsmaschinen im Gegensatz zu Personenfahrzeugen über mehrere Antriebssysteme verfügen, um sowohl die Fortbewegung als auch den Arbeitsprozess zu bewältigen. Es besteht somit enormes Potenzial, durch umweltschonendere Ansätze mobile Maschinen klimafreundlicher zu gestalten.

Ein Problem: Der Austausch des Verbrennungsmotors durch eine elektrische Alternative wie in der Automotive-Branche stellt laut Bantleon aus mehreren Gründen keine umfassende Lösung dar. Der Arbeitsantrieb muss in der Regel hydraulisch ausgelegt sein, um die in der Land- oder Bauindustrie benötigte Leistungsdichte zu liefern. Ein Austausch des Fahrantriebs durch eine elektrische Alternative kann bei kleineren Fahrzeugen im städtischen Umfeld eine Lösung sein. Großmaschinen zu elektrifizieren, sei jedoch kaum möglich. Viel zu groß, schwer und teuer würden die benötigten Batterie- und Antriebslösungen ausfallen. Hinzu kommt die nicht vorhandene Ladeinfrastruktur für Maschinen auf entlegenen Baustellen, im Forst oder auf Feldern.

Ein praktikabler Lösungsansatz ist somit nur bedingt in der Antriebstechnologie zu suchen. Ein vielversprechenderer Weg wäre daher, die Effizienz der vorhandenen Systeme weiter zu verbessern. Die Vielzahl an Antriebssystemen in mobilen Arbeitssystemen bedingt eine gleichermaßen große Menge an Ölen und Fetten, um den im wahrsten Sinne des Wortes reibungslosen Betrieb zu gewährleisten. Etwa ein Drittel der verbrauchten Gesamt­energie resultiert aus Reibung und Verschleiß. Diese Öle und Fette haben ein riesiges Potenzial, den Betrieb von mobilen Arbeitsmaschinen umweltschonender– und gleichzeitig effizienter und wirtschaftlicher zu gestalten. 

Beispielsweise haben biologisch abbaubare synthetische PAO-Hydraulikfluide, kurz für Polyalphaolefine, laut Bantleon erhebliche Vorteile gegenüber Ester- oder Mineralöl-basierten Medien, um die typischen Prozesse von Land-, Bau- und Forstmaschinen positiv zu beeinflussen. Mobile Arbeitsgeräte haben in der Regel eine sehr lange Lebensdauer und sind häufig den ganzen Tag dauerhaft im Einsatz. Sie kommen unter den widrigsten Bedingungen zum Einsatz, etwa hinsichtlich der Temperatureinflüsse oder bei Schmutz, Staub und Nässe. Die Arbeitsmaschinen arbeiten zudem oft häufig weit entfernt der Infrastruktur.


Daraus leitet sich ab, dass die eingesetzten Schmierstoffe für Verschleißschutz, Kompatibilität mit den verbauten Materialien und guten Korrosionsschutz ausgelegt sein müssen. Sie sollten alterungs- und temperaturstabil und wenig anfällig für Wassereintritt und Verunreinigung sein. Der Schmierstoffverbrauch sollte möglichst geringgehalten werden, um Betriebszeiten und Wartungsintervalle zu maximieren, denn für Betreiber mobiler Arbeitsmaschinen stehen stets die Total Cost of Ownership im Fokus. 

Hier punkten synthetische Schmierstoffe und Öle, wie sie Bantleon Heavy Machinery entwickelt, mit nach eigenen Angaben »exzellenten Viskositätseigenschaften, hoher Oxidationsstabilität, geringen Verdampfungsverlusten und guter Verträglichkeit gegenüber Schlauch- und Dichtungsmaterialien«. Im Vergleich zu herkömmlichen Mineral- oder Ester-basierten Hydraulikmedien soll sich die Standzeit um ein Vielfaches verlängern und seien Wartungs- und Serviceeinsätze seltener nötig.

Synthetische Hochleistungsfluide bleiben laut Bantleon zudem auch bei großer Hitze oder klirrender Kälte leistungsfähig und bieten maximale Performance selbst nach Kaltstarts. Die Leichtlauffähigkeiten der Schmierstoffe und Öle sollen Bauteile schonen und deutliche Kraftstoffeinsparungen erlauben. Die Vorteile können bis zum Downsizing der Antriebskomponenten reichen, was den Emissionsausstoß nochmals deutlich reduziert. Dadurch können zudem der initial zur Produktion der benötigten Komponenten nötige Energieaufwand sowie Ressourcenverbrauch verringert werden, ein weiteres Plus in der ganzheitlichen Betrachtung der CO2-Bilanz.

Doch nicht nur die prozessrelevanten Aspekte sollten bei der Wahl von Schmierstoffen für mobile Maschinen in Betracht gezogen werden. Bei der Vergabe öffentlicher Aufträge und auch der Bewilligung von Finanzierungen spielt die Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit der eingesetzten Maschinen eine immer größere Rolle. Maschinenbetreiber, die nachweislich umweltschonend agieren, können sich wertvolle Wettbewerbsvorteile sichern. Neben den bereits genannten Vorteilen ist die biologische Abbaubarkeit von PAO-Hydraulikölen ein weiterer Baustein.

Laut Bantleon können Maschinenhersteller ihren Kunden mit den Hochleistungsschmierstoffen des Unternehmens out of the box ein Plus an Effizienz und Nachhaltigkeit bei gleichzeitiger Reduzierung der TCO liefern. Optimal geschmierte Maschinen mit weniger aggressiven Druckmedien halten länger und bleiben langfristig leistungsfähig. Die Umwelt profitiert von geringeren Maschinenemissionen und biologisch abbaubaren Medien, die die ­Erde schonen.s

 

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