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Haas: Flexible Anlage für Biomassebrennstoffe

Der Aufbereitungsprozess von Holz der Kategorien A III und A IV, wie behandelte Althölzer oder ausgemusterte Bahnschwellen, wird meist so schlank wie möglich gehalten, um Biomassekraftwerke in der energetischen Holzverwertung mit den geringsten Kosten pro Tonne an aufbereitetem Brennstoff zu beschicken. Um die Aufgabenstellung zu lösen, sieht das Unternehmen Haas sein Sternsieb Alva hierfür zusammen mit dem Vorzerkleinerer Tyron als ein perfekt abgestimmtes Maschinengespann. Vorstellen will Haas das Duo auf den VDMA-Praxistagen während der IFAT in München.

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Als Teil eines Einsatzduos schreddert der Vorzerkleinerer Tyron mit einem intelligenten 2-Wellen-System unterschiedlichste Materialien, vor allem im Altholz soll sich der »Wikinger aus dem Westerwald« besonders beweisen können. Eine feine Werkzeugkonfiguration sorgt laut Anbieter für einen homogenen Holzspan bei gleichzeitig hoher Durchsatzleistung. Im Material vorhandenes Eisen, u. a. Metallplatten, Scharniere und Nägel, werden per Neodym-Überbandmagnet des Schredders abgeschieden.

Das vorzerkleinerte Material wird anschließend dem in zwei Fraktionen mit einer Leistung von bis zu 200 m³/h trennenden Sternsieb Alva zugeführt. Als Highlight beschreibt Haas die integrierte Förderschnecke zum Sammeln und Austragen der Fein- bzw. Nutzfraktion. Das Material wird mittels der Schnecke zum Austragband gefördert. Im Vergleich zu Förderbändern sei die Schnecke wartungsfrei und sorgt für einen nahezu staubfreien Materialtransport. Kosten würden minimiert und Stillstandzeiten reduziert. Über das schwenkbare Austragband kann die Grobfraktion dem Vorbrecher erneut zugeführt werden oder wahlweise als zweite Fraktion ausgetragen werden. Neben der Altholzsiebung eignet sich das Alba-Sieb auch für vorzerkleinerte Wurzeln, für Grünschnitt, Paletten oder Papier wie auch Pappe.    t