Firmengruppe Liebherr erzielt 2015 einen Rekordumsatz von 9,2 Mrd. Euro

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Liebherr erzielte 2015 Zuwächse sowohl im Bereich Baumaschinen und Mining als auch in dem Bereich, der die Sparten Maritime Krane, Aerospace und Verkehrstechnik, Werkzeugmaschinen und Automationssysteme, Hausgeräte sowie Komponenten und Hotels umfasst. Bei den Baumaschinen und Mining-Geräten stieg der Umsatz um 6,4 % auf 5,631 Mrd. Euro. Dazu zählen die Sparten Erdbewegung, Mining, Fahrzeugkrane, Turmdrehkrane und Betontechnik. In den Sparten außerhalb von Baumaschinen und Mining stieg der Umsatz um 2,5 % auf 3,617 Mrd. Euro. Mit insgesamt mehr als 9,2 Mrd. Euro erwirtschaftete Liebherr den höchsten Umsatz der Firmengeschichte.


Regionen

In Osteuropa und auf dem afrikanischen Kontinent gingen die Umsätze zurück. Steigerungen wurden dagegen im Nahen und Mittleren Osten, in der Region Fernost und Australien sowie in Amerika erzielt. In Westeuropa, der für Liebherr bedeutendsten Absatzregion, bewegte sich der Umsatz in der Größenordnung des Vorjahres.


Mitarbeiter

Die Zahl der Beschäftigten der Firmengruppe ist auch im vergangenen Jahr gestiegen: Weltweit waren zu Jahresende rund 42 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Liebherr beschäftigt (+ 1 080 zu 2014).


Investitionen

Auch im vergangenen Jahr wurden mit 746 Mio. Euro erhebliche Investitionen getätigt. Wesentliche Projekte waren unter anderem die über mehrere Jahre laufende Erweiterung der Produktionsstätte für ­Diesel- und Gasmotoren in Bulle (Schweiz) sowie der Bau eines neuen Logistikzentrums für die weltweite Ersatzteilversorgung von Liebherr-Erdbewegungsmaschinen bei Kirchdorf an der Iller (Baden-Württemberg). Liebherr schloss auch den Bau eines Zweigwerkes für Komponenten der Antriebs- und Steuerungstechnik in ­Biberach an der Riss (Baden-Württemberg) erfolgreich ab. Am gleichen Ort investierte die Produktionsgesellschaft für Turm­drehkrane in eine neue Pulverbeschichtungsanlage.

In Deggendorf (Bayern) begannen die Bauarbeiten für eine neue Produktionsstätte. Ab Ende 2016 sollen dort Mikropräzisionsteile entwickelt und gefertigt werden. In Ettlingen (Baden-Württemberg) erweitert die Firmengruppe ihr Zentrum für die Aufbereitung von Komponenten der Antriebs- und Steuerungstechnik durch einen Anbau. Im Hafen von Fenit (Irland) wurde durch die irische Produktionsgesellschaft für maritime Krane mit dem Bau einer neuen Montagehalle begonnen.

Für das laufende Jahr erwartet die Firmengruppe einen leichten Umsatzanstieg.

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