Bau- und Nutzfahrzeuge

Fahrzeuge für die Bauwirtschaft »sind unsere zweite strategische Säule«

Und er belegt das mit Zahlen. »Vor Humbaur haben wird gerade einmal rund 3500 Einheiten im Jahr produziert, im vergangenen Jahr waren es gut 12000. Das sagt doch alles.« Die Kögel Trailer GmbH & Co. KG »ist auf einem richtig guten Weg«, so Seitz im Gespräch mit dem bauMAGAZIN. »Mit unserem großen Know-how realisieren wir maßgeschneiderte Lösungen für das Speditions- und Baugewerbe und bieten schon heute Lösungen für die Transportaufgaben von morgen.« Um diese im schönsten »Marketing-Deutsch« formulierte »Kernbotschaft des Innovationsführers« auch zu dokumentieren, hat das in Burtenbach ansässige Unternehmen bereits Mitte Juni neue Produkte vorgestellt – so den Premium-Kühlkoffer Cool PurFerro, einen CNG-Trailer als »Weltneuheit« (wie bereits in der Juli-Ausgabe des bauMAGAZIN berichtet), einen Kipper mit einem Ladevolumen von 27 m³, den Trailer Mega P55 mit 3 m Ladehöhe bei nur 4 m Gesamthöhe oder den Hybrid-Schnellöffnungsmechnismus Mega.


Von Michael WulfBei dieser sogenannten »IAA-Preview« in der Kneippstadt Bad Wörishofen zeigte sich die komplette Geschäftsführung von Kögel mit Thomas Heckel als Vorsitzenden und dessen Geschäftsführer-Kollegen Thomas Eschey (Technik und Produktion) und Jürgen Steinbach (Finanzen) äußerst optimistisch, mit den neu vorgestellten Produkten bereits im Vorfeld der IAA »für Furore sorgen zu können«. Diese Zuversicht rührt auch daher, dass Kögel auch in den ersten fünf Monaten dieses Jahres »kräftig zugelegt hat«, so Volker Seitz, obwohl der Markt in diesem Zeitraum um rund sechs Prozent zurückgegangen sei. »Wir hatten im letzten Jahr einen Marktanteil von elf Prozent und liegen aktuell bei etwa 20 Prozent«, sagte Volker Seitz. »Das heißt, wir haben unseren Wettbewerbern Marktanteile abnehmen können.« Für Volker Seitz liegen die Gründe für diese Entwicklung klar auf der Hand. »Wir haben unsere früheren Schwächen behoben. Die Kunden honorieren die Qualität und Zuverlässigkeit unserer Produkte. Und wir haben unsere Produktpalette erweitert.« Das habe dazu geführt, dass Kögel »den Absatz vervierfacht und den Umsatz verfünffacht« und sich die Zahl der Mitarbeiter um gut 150 erhöht habe seit der Übernahme durch Humbaur. »Im vergangenen Jahr erwirtschafteten wir einen Umsatz von rund 250 Millionen Euro«, so Seitz. »Für dieses Jahr haben wir uns zum Ziel gesetzt, 14000 Einheiten zu produzieren und den Umsatz auf 300 Millionen Euro zu erhöhen.«

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