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Fahrzeugbauer stellt Insolvenzantrag – Geschäftsbetrieb wird fortgesetzt

Das Unternehmen hatte nach eigenen Angaben im Jahr 2009 stark unter den Folgen der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise gelitten. Man habe den Geschäftsbetrieb inzwischen so stabilisiert, dass man ihn nunmehr reibungslos fortführen könne, betont Mucha. »Wir konzentrieren uns jetzt bereits darauf, die Zukunft der Unternehmensgruppe zu gestalten. Rund zwei Dutzend potenzieller Investoren haben zwischenzeitlich ihr Interesse an dem renommierten Unternehmen und an den Kenntnissen und Fähigkeiten im High-Tech-Spezialfahrzeugbau bekundet.« Zahlreiche Kunden und Lieferanten hätten ein Interesse daran, dass Doll weitermache und dem Markt als wettbewerbsfähiger Anbieter erhalten bleibe. Im Interesse der Gläubiger und des seit 1878 bestehenden Unternehmens, das zuletzt in Oppenau rund 360 und in Mildenau 48 Mitarbeiter beschäftigte, werde der Investorenprozess fortgesetzt, den die Gesellschafter des Familienunternehmens bereits initiiert hatten. »Alle Beteiligten haben ein Interesse daran, dass ein Investor so bald wie möglich gefunden wird«, weiß Mucha. Doll Fahrzeugbau hat eine fast 140-jährige Firmengeschichte, im Jahr 2013 erzielte das Unternehmen einen Gesamtumsatz von rund 60 Mio. Euro erzielt.

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