Die Besonderheit liegt hauptsächlich in dem von DMS entwickelten, patentierten Hydraulikzylinder. Der Aufbau mit vollständig gekapseltem Kolben und innenliegender Ölführung ohne Hydraulikschläuche im Arbeitsbereich reduziert Ausfallzeiten und Reparaturkosten. Die Vorteile des patentierten Hydraulikzylinders kommen bei Abbrucharbeiten besonders zum Tragen, denn nirgends sind die Anforderungen an das Anbaugerät so gegensätzlich wie hier. Auf der einen Seite wird das Material sehr präzise sortiert, um es wiederverwenden zu können, auf der anderen Seite sind rohe Kräfte am Wirken.
Dank der nach Unternehmensangaben langlebigen und spielarmen Lagerungen ist trotz der widrigen Arbeitsbedingungen die notwendige Präzision auch langfristig gegeben und es kann auf die üblicherweise vorhandenen mechanischen Endanschläge verzichtet werden. Somit wird Überbiss auch im Abbruch zuverlässig verhindert. Sortieren von leichten Baustoffen, wie z. B. Dachlatten und Glaswolle, bleibt damit jederzeit eine willkommene Herausforderung. Aber auch bei den groben Arbeiten punktet der Greifer laut Aussage des Herstellers mit dem durchdachten Aufbau des Hydraulikzylinders. Durch die vollständige Kapselung des Kolbens sei dieser beispielsweise gut gegen herabfallende Betonteile geschützt. Eine Beschädigung der Kolbenstange oder der Hydraulikleitungen durch herausstehende Baustahlteile ist laut DMS Technologie ausgeschlossen. Somit werden lästige und teure Schäden eliminiert, was einen zentralen Punkt innerhalb der Branche darstellt. Da der Zylinder selbst das tragende Element des DMS-Abbruchgreifers darstellt, ist das Anbaugerät besonders kompakt und hat ein geringes Eigengewicht, wodurch die Zuladung am Bagger erhöht wird. Dadurch kann zuverlässig schweres Material abgerissen und mit einer minimalen Anzahl von Ladespielen bewegt werden.s