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C. Christophel: Hybridlösung sorgt für Nachhaltigkeit und Kosteneinsparung

Der Wunsch nach Leistungs- und Qualitätssteigerung durch neue, größere Technik bedeutet meist, dass zu allererst Geld investiert werden muss. Wirtschaftlicher Druck und steigende Umweltanforderungen machen die Wunscherfüllung nicht leichter. Auch das Unternehmen Köhler Kalk sah sich wiederkehrend mit der Frage konfrontiert, in welcher Form sich Energien einsparen, Emissionen reduzieren und die Qualitäten der Produkte steigern lassen. Für die Lösungsfindung sprachen Christian und Norbert Köhler ihren Lieferanten für mobile Aufbereitungstechnik C. Christophel aus Lübeck an und fanden zur Powerscreen Chieftain 2200 Dula Power mit zwei Siebkästen und damit zwei Möglichkeiten für den Betreiber.

Das Antriebskonzept Dual Power für alle gängigen Powerscreen-Siebanlagen verspricht eine Lösung ohne Kompromisse. Das klassische Dual Power kann neben dem Standard-Dieselantrieb mittels Strom auch voll elektrisch betrieben werden.

Durch den vollelektrischen Betrieb lässt sich der Energieverbrauch der Maschine deutlich reduzieren, da die eingesetzten Elektromotoren einen höheren Wirkungsgrad erreichen. In Abhängigkeit des durchschnittlichen Strompreises lassen sich hier nach Einschätzung von Christophel bereits bis zu 50 % der Betriebskosten einsparen. Weiterhin lassen sich der Wartungsaufwand und die Wartungskosten deutlich reduzieren, da bei den Elektromotoren keine klassischen Inspektionen anfallen. Außerdem laufen die Elektromotoren fast unbeeindruckt von Witterungseinflüssen. Neben der Kostenersparnis kann der Unternehmer mit der Dual-Power-Variante durch elektrische Energie aus hocheffizienten Anlagen oder aus erneuerbaren Energien einen aktiven Beitrag zur Verbesserung der Ökobilanz leisten. Sollte mal kein Strom vorhanden sein, kann schnell wieder in den Dieselbetrieb umgeschaltet und autark gearbeitet werden.

Trennschnitt hat die Wahl entschieden

Neben der antriebstechnischen Lösung musste für Köhler Kalk noch die richtige Powerscreen-Siebanlage inklusive Dual Power gefunden werden. Der gewünschte Trennschnitt bei 2 mm sorgte dafür, dass die Auswahl auf die Powerscreen Chieftain 2200 fiel. Das Herz der Siebanlage liegt im Duo-Doppelsieb, zwei hintereinander positionierten Siebkästen. Der erste, steil geneigte Kasten schneidet das Aufgabematerial. Die hohe Materialgeschwindigkeit sorgt für eine geringe Schichtdicke. Auf dem zweiten Kasten wird die angereicherte Körnung mit flacherer Siebneigung vom Restsand getrennt.

Beide Kästen der Chieftain 2200 können wahlweise als 4-fach gelagertes Exzenter-Zwangssieb oder als Freischwinger betrieben werden. Wenn diese Auswahl noch nicht reicht, besteht die Möglichkeit, die Neigung, den Hub und die Drehzahl anzupassen, und bei Bedarf die Kästen gegenläufig fahren zu lassen.


Bis zu 40 t Stahl werden bei dieser Anlage verbaut. Die Siebkästen haben jeweils ein Maß im Oberdeck von 3,3 m x 1,5 m und im Unterdeck von 3 m x 1,5 m. Gurtbreiten von bis zu 1 200 mm lassen Tonnagen jenseits der 400 t/h zu.

Die mobile Siebfabrik Powerscreen Chieftain 2200 kann auf Wunsch auch als 3-Decker inklusive 650-mm-Überkornband bestellt werden. Wenn das nicht reicht, wird der große Aufgabebunker noch um ein Doppeldecker-Vibrorost erweitert.

»Die Siebanlage wird mit kostengünstigem Werksstrom betrieben, das Duo-Siebkonzept überzeugt durch hohe Leistung bei einem sehr feinen Trennschnitt. Wir haben nun unsere nachhaltige, wirtschaftliche und leistungsstarke Lösung gefunden«, berichten Christian und Norbert Köhler.    t

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