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B+W: Schüttgutprobleme mit Wasser und Luft lösen

Seit seinem Einstieg in den ­Schüttgutmarkt Ende der 1990er-Jahre entwickelt das Bottroper Unternehmen B+W Lösungen und Produkte für die Staubbekämpfung, für den Materialfluss bei Silos und die Förderbandreinigung. Am Markt bekannt ist B+W mit dem ­Wassernebelsystem Naltec, den Matakt-Luftkanonen sowie dem Flaer-Förderbandabstreifer.

Das Unternehmen legt Wert auf deutsche Produkte. So finden sich unter den Zulieferanten Namen wie Siemens, AVS, Klöckner-Möller oder ABB mit Steuerungen, Magnetventilen, Schützen und Sicherungen. Diese werden dann zu den B+W-Anlagen zusammengebaut.

Die Anlagen arbeiten mit den Naturprodukten Wasser und Luft, um auftretende Probleme der Schüttgutförderung sicher, gesundheitsfördernd und wirtschaftlich zu lösen. Das Naltec-Wassernebelsystem beispielsweise entstaubt, befeuchtet und kühlt Materialien. Zudem können durch den Zusatz von Additiven Gerüche eliminiert oder Oberflächen zur Staubminimierung verkrustet werden. Neben diesen Produktbereichen gehören seit einigen Jahren die Naltec-Bewässerungsanlagen für beispielsweise den Kommunal- und Sportsektor zur Angebotspalette. Während die Nebelsysteme bei der Entstaubung mit dem Wasser haushalten, heißt es hier »Wasser marsch«, um Sportplätze oder Grünanlagen mit ausreichend Wasser zu versorgen.


Um Oberflächen- und Brauchwasser als Sprühmedium einzusetzen, werden bei B+W neben der Anlagenplanung auch immer häufiger Wasseraufbereitungsanlagen mitgeplant und geliefert. Hierdurch wird die teure Ressource Trinkwasser gespart.

Durch den Einsatz von UV-Lampen werden Bakterien im Wasser abgetötet, wodurch eine gesundheitliche Gefährdung für Mitarbeiter ausgeschlossen wird. Neben den individuell geplanten Anlagen gibt es ebenfalls standardisierte Sprühsysteme, die durch ihre sofortige Einsatzfähigkeit überzeugen.

Mit den Matakt-Luftstoßgeräten fließen Schüttgüter in Bunkern und Silos störungsfrei. Durch die Flaer-Förderbandabstreifer, die das Band frei von Verkrustungen und Anbackungen halten, sollen Wartungs- und Stillstandzeiten zur Reinigung der Förderbandanlagen minimiert werden.     §

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