Mit dem Minifertiger »ABG 1570« und der vollelektrischen Tandemwalze »eARX 26-2« stellt Ammann ein Tandem aus zwei Maschinen für diffizile Aufgaben, enge Baustellen oder Bereiche mit vielen Hindernissen. »Genau in diesen Anwendungen spielen der kleinste Fertiger im ABG-Portfolio und die rein elektrisch betriebene Tandemwalze ihre Stärken aus«, so Thilo Ohlraun, Vertriebsleiter bei Ammann Deutschland.
Kleine Kraftpakete
Der »ABG 1570« ist nach Angaben von Ammann der kompakteste Minifertiger auf dem Markt und trotz seiner Kompaktheit vielseitig einsetzbar. Die Einbaubreite von 0,95 m mit einer hydraulisch ausziehbaren Bohle lässt sich bis auf 1,65 m erweitern. Gleichzeitig erlaubt seine Leistungsfähigkeit von bis zu rund 35 t Asphalt pro Stunde auch den wirtschaftlichen Einsatz auf mittleren Baustellen. Optional kann der Fertiger mit einer Vibrationseinheit an der Bohle ausgestattet werden, die bereits beim Einbau zur Vorverdichtung beiträgt und damit eine gleichmäßige, langlebige Asphaltdecke unterstützt.
Die vollelektrische Tandemwalze »eARX 26-2« übernimmt die Verdichtung. Mit ihrem lokal emissionsfreien Antrieb und einem besonders niedrigen Geräuschpegel – sie sei rund 46 Prozent leiser im Bedienbereich als vergleichbare Dieselmaschinen, so Ohlraun – ist sie prädestiniert für innerstädtische Baustellen und Wohngebiete. Mit der von Ammann bekannten Steigfähigkeit von 30 und ohne Vibration von 35 Prozent sind auch steile Einfahrten und Zugänge zu Tiefgaragen kein Problem für die Tandemwalze. Durch den Elektroantrieb bringt sie mit 2,6 t sogar mehr Betriebsgewicht als die Verbrenner-Variante auf die Straße. Die 1 200 mm breite Bandage, eine Vibrationsfrequenz von 55 bis 66 Hz sowie eine Zentrifugalkraft von 29 bis 41 kN sorgen für eine gleichmäßige und effiziente Verdichtung. Der Akku (48 V / 31,5 kWh) ermöglicht einen durchgehenden Einsatz von bis zu acht Stunden, abhängig von Einsatzprofil und Projektgröße.
Optimale Zusammenarbeit
Besonders überzeugend sei das Zusammenspiel beider Maschinen: Der »ABG 1570« bringt den Asphalt präzise auch in engen oder verwinkelten Bereichen auf, während die »eARX 26-2« dank knickgelenktem Fahrgestell mit einstellbarem Bandagenversatz und automatischer Vibrationskontrolle (AVC) wendig folgt und selbst entlang von Bordsteinen oder auf schmalen Wegen eine gleichmäßig ebene Verdichtung sicherstellt.
»Gerade bei kleineren oder urbanen Projekten bietet diese Kombination klare Vorteile. Wege, Radwege, Zufahrten oder kleine Parkflächen lassen sich effizient realisieren, ohne Anwohner durch Lärm oder Abgase zu belasten«, erklärt Ohlraun. Doch vor allem bringe der maschinelle Einbau eine gleichmäßige Materialverteilung und die Bohle liefere durchgängig hervorragende Einbauergebnisse und damit verbunden eine gleichbleibend hohe sowie bessere Qualität. »Die Risiken und eventuelle Nachbesserungen, wie sie beim manuellen Einbau vorkommen, gehören dank unseres Dream-Teams der Vergangenheit an«, so Ohlrauns Fazit.