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Ajutech: Brecherlöffel demonstriert in Finnland seine hohe Effizienz

Dem finnischen Abbruchunternehmen T. Makela stellte sich für den Abbruch eines vierstöckigen Betongebäudes in Mittelfinnland ein sehr knapper Zeitplan. Das Wohngebäude war aus 12-mm-Stahlbeton mit Bewehrungsstäben errichtet worden – insgesamt handelte es sich um mehr als 3 000 t Betonmaterial. An Stelle eines traditionellen Backenbrechers griff das Makela-Team zum Zerkleinern der Betonblöcke auf langsam laufende Viper-Trommelbrechlöffel von Ajutech zurück.

In einem ersten Schritt wurde das vierstöckige Gebäude zurückgebaut und die dabei anfallenden Betonblöcke wurden auf Größen von 400 mm bis 450 mm pulverisiert. Die größten Betonblöcke bemaßen sich nach der Pulverisierung noch auf rund 800 mm x 400 mm x 250 mm. Zwei Bagger kamen zum Vorschneiden der Blöcke zum Einsatz.

Der kleinere, ein Hitachi Zaxis 280 LC, war zudem gefordert, um die Betonblöcke in der zweiten Abbruchphase mit einem Eintrommelbrecher des Viper-Typs VPCH 21 auf eine Größe von 0 mm bis 80 mm zu zerkleinern. Während des Zerkleinerungsprozesses wurde angesichts der Nähe zu einem Wohngebiet Wassernebel gesprüht, um den freigesetzten Staub zu reduzieren. Die Splittergröße von 0 – 80 mm macht die Wiederverwertung des Materials im Straßenbau möglich.

»Anstelle traditioneller Backenbrecher haben wir zum Zerkleinern der Betonblöcke auf langsam laufende Viper-Trommelbrechlöffel gesetzt. Wir haben zwar Erfahrung mit Backenbrechern, haben uns aber aus mehreren Gründen für den Viper-Brecherlöffel VPCH 21 entschieden – seine hervorragende Kapazität und die Vermeidung täglicher Wartungen haben uns sehr geholfen, den engen Zeitplan einzuhalten«, berichtete Tatu Kantola, Fahrer des Baggers mit dem Viper-Brecherlöffel.


Wenn im geringen Tempo die Kraft liegt

Beim Viper VPCH 21 handelt es sich um einen Ein-Trommel-Brecherlöffel, dessen mit 40 min¯¹ relativ langsam laufende große 700-mm-Trommel über Hartmetallspitzen verfügt und das Material gegen ein Gegenschild schlägt. Kommt der untere Gitterrost zum Einsatz, kann der Viper-Brecher die Fragmentierung von 0 – 150 mm im Standard auf 0 – 40 mm reduzieren. Beim größeren Modell VPCV 22 handelt es sich um einen Zwei-Trommel-Brecherlöffel, bei dem sich die Trommeln in entgegengesetzter Richtung drehen und das Material zwischen den Trommeln zerkleinern.

»Viper-Brecherlöffel sind wirklich geräuscharm«

Die Brechleistung des eingesetzten Viper VPCH 21 lag bei mehr als 100 t/h, was Ajutech mit in etwa dem Doppelten herkömmlicher Backenbrecherlöffel angibt. Der 12 mm starke Betonstahl sei, so Kantola, geradezu einfach durch den Löffel »gefallen« und habe keine Verzögerungen verursacht. »Neben anfallendem Staub stellt in Städten häufig auch Lärm ein Problem dar. Im Vergleich zu Backenbrecherlöffeln sind Viper-Brecherlöffel wirklich geräuscharm«, unterstreicht der Baggerlenker. Der Viper-Brecherlöffel sei schnell und einfach zu bedienen und zerkleinere selbst große Blöcke in einem Arbeitsgang. »Er ist fast wie ein normaler Baggerlöffel mit großer Öffnung und schnell zu befüllen.«

Alle Viper-Trommelbrecherlöffel können harte Materialien wie Beton und Fliesen zerkleinern. Häufig verursachen jedoch weiche, elastische und feine Materialien Kapazitätsprobleme beim Einsatz herkömmlicher Brecher. Der Viper-Trommelbrecher will sich hingegen auch bei gemischten Materialien effektiv zeigen – Asphalt, feine Materialien, Holz und gemischte Abfälle bringen nach Herstellerangaben keinerlei Kapazitätsprobleme mit sich.    t

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