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Zuwachs im Segment der Atemluftversorgung

Die neue Schutzbelüftungsanlage bildet neben der Wölfle-High-End-Schutzbelüftungsanlage SBL30 Premium und der Standard-Staubfilteranlage SF120 künftig den Einstieg in die Atemluftaufbereitung und erfüllt hier als Basisschutzbelüftungsanlage alle Grundanforderungen an den Fahrerschutz. Die SBL30 Comfort wurde speziell für harte Industrieeinsätze konzipiert und punktet mit technischer Funktionalität, Robustheit und soll sich auch bei der Lebensdauer nicht verstecken müssen. Sie zielt besonders auf den Einsteiger ab, der entsprechende Anforderungen erfüllen muss, aber kein High-End-System benötigt, das sich für 3-Schichtanwendungen mit deutlich höheren Einsatzzeiten von 50 000 bis 100 000 Betriebstunden rechnet. Die Anlage erfüllt alle einschlägigen Normen wie die BGI 581 und die DGUV-Information 201-004. Bei Verwendung eines speziellen Filters erfüllt die Anlage ebenfalls die CAT 1 bis 4 der EN 15 695-2.

Als Wettbewerbsvorteil bei der neuen Schutzbelüftungsanlage nennt Wölfle die vordefinierten geringen Luftmengen bei gleichzeitig hoher Kabinenabdichtung. Dadurch komme die Schutzbelüftungsanlage mit deutlich weniger Außenluft zurecht als vergleichbare Systeme am Markt. Als direkte Folge sollen sich die Filterstandzeiten deutlich erhöhen, was neben geringen Anschaffungskosten auch noch eine Reduktion der laufenden Betriebskosten mit sich ­bringe.

Funktionsweise


Die SBL30 Comfort ist kompatibel zu jedem Fahrzeug mit Fahrerkabine. Die Integration erfolgt auf der Maschine und wird mit der bestehenden Heiz-/Klima­anlage verbunden, ein weiterer Eingriff ins Fahrzeug ist nicht nötig. Das Funktionsprinzip ist denkbar einfach: Sämtliche Luft wird über die Schutzbelüftungsanlage in die Fahrerkabine eingebracht. Über ein Hochleistungsgebläse und die bestehende Heiz-/Klimaanlage wird ein definierter Überdruck in der Kabine erzeugt. Kontaminierte Luft kann somit nicht mehr in die Fahrerkabine eindringen. Die Außenluft wird über ein mehrstufiges Filtersystem von Schadstoffen (Schwebstoffe oder Gase) befreit. Der Filter mit entsprechender Standzeit wird auf den Einsatz abgestimmt und über die Anlage im Echtzeitbetrieb überwacht. Der Maschinenführer wird durch eine optische und akustische Überwachungs- und Warneinrichtung über die ordnungsgemäße Funktion der ­Anlage informiert.

Die auf eine möglichst hohe Langlebigkeit optimierte Anlage kann – von Maschine zu Maschine vererbt – auch auf Folgegeräte aufgebaut werden. Den Umbau führen geschulte Wölfle-Monteure durch.

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