Gewinnung – Aufbereitung – Abbruch – Brechen und Sieben

Weniger Emissionen und zusätzliche Funktionen

Wie alle knickgelenkten Doosan-Muldenkipper verfügen auch die neuen Modelle DA30 und DA40 über ein Knickgelenk, das sich hinter dem Drehring befindet und damit auch bei maximalem Lenkeinschlag eine gleichmäßige Gewichtsverteilung hin zur Vorderachse gewährleistet. In Verbindung mit der frei pendelnden Tandem-Hinterachse sorgt dies dafür, dass bei allen sechs Rädern eine gleichmäßige Gewichtsverteilung und der kontinuierliche Bodenkontakt gewährleistet sind. Dadurch ist die Traktionskraft gleichmäßig verteilt, und die Maschine kann auch auf sehr unwegsamem und weichem Gelände gut eingesetzt werden. Durch die Kombination aus dem weit vorn liegenden Drehpunkt, der speziellen Tandemachse und dem geneigten Hinterrahmen soll die Maschine in ihrer Klasse wegweisende Fahreigenschaften in unwegsamem und weichem Gelände erzielen und elektronische Hilfsvorrichtungen wie eine Traktionskontrolle dadurch überflüssig werden. Zu den Leistungsmerkmalen gehören beispielsweise die neuen Scania-Diesel­ (DC9, 276 kW/375 PS oder DC13, 368 kW/500 PS) mit selektiver katalytischer Reduktion (SCR) und Abgasrückführung (ECR) sowie einem neuen ZF-EP-Getriebe, das die Energieübertragung vom Motor auf die Räder verbessern und damit für hervorragende Traktion sorgen soll. Die mit den endgültigen Emissionsvorschriften der Stufe IV/Tier 4 konformen knickgelenkten Muldenkipper benötigen für die Einhaltung der Emissionsvorschriften keinen Dieselrußpartikelfilter. In Verbindung mit einem optimierten Hinterachsdifferenzial, das die Motordrehzahl absenkt und die Widerstandsfähigkeit der Maschine noch weiter steigert, sollen Anwender bei den Doosan-Muldenkippern von optimierten Kosten pro Tonne profitieren. Das neue ZF-EP-Vorgelegegetriebe wurde speziell zum Einsatz in knickgelenkten Muldenkippern entwickelt und ­besitzt acht Vorwärtsgänge (55 km/h Spitze) und vier Rückwärtsgänge. Bei den Modellen DA30 und DA40 befindet sich das vordere Sperrdifferenzial direkt auf dem Getriebe; damit gibt es keinen Antriebsstrang, der geschmiert werden muss, und die Gesamtlänge der Maschine reduziert sich, was für eine bessere Gewichtsverteilung und einen geringeren Wenderadius sorgt.

Als Sonderausrüstung ist ein Verfolgungssystem erhältlich, das speziell für die Verwendung auf Doosans ADT vorgesehen ist und umfassende Informationen zu Nutzlasten, Kraftstoffverbrauch und Zykluszeiten bereitstellt. Da Kraftstoffeffizienz stark von den Fertigkeiten und der Erfahrung der Fahrer abhängt, hat Doosan ein Team geschulter Vorführfahrer zusammengestellt, die europäischen Kunden vor Ort an ihren Standorten in den kraftstoffsparendsten Methoden für den Betrieb schulen können. Die beiden Muldenkippermodelle wurden bereits mit dem neuen Doosan-Verfolgungs- und -Kontrollsystem ­getestet und hätten, so unterstreicht der Anbieter, hervorragende Verbrauchswerte gezeigt, die geringste ­Kosten pro beförderter Tonne gewährleisten. Die Kraftstoffeffizienz stelle eine weitere Optimierung der Verbrauchswerte der Stufe IIIB/T4i-konformen Maschinen dar, die in vielen Ländern weltweit im Einsatz sind. Diese Muldenkipper überträfen vergleichbare Maschinen im Hinblick auf die Leistung um bis zu 15 % und transportierten mitunter bis zu 10 % mehr Ladung.

Fassungsvermögen vergrößert

Beim DA40 wurde das Fassungsvermögen der Mulde auf 24,4 m³ vergrößert und die Nutzlast auf 40 t ohne Heckklappe erhöht. Dies entspricht einer Steigerung von über 15 % gegenüber der Nutzlast des Doosan-Vorgängers MT41. Zu den weiteren neuen Leistungsmerkmalen zählt ein verbessertes Display mit integriertem Mulden-Neigungsmesser. Zusammen mit einem neuen Gitter mit großen Kühlöffnungen besitzen die neuen Muldenkipper eine bessere Kühlleistung, sodass die Kipper jetzt auch bei mehr als 60 °C betrieben werden können. Bei der Entwicklung der ROPS/FOPS-Fahrerkabine wurde vor allem auf Benutzerfreundlichkeit und Fahrerkomfort Wert gelegt. Mit einem Fahrgeräuschpegel von 72 dBA gilt sie als eine der leisesten Kabinen auf dem Markt. Darüber hinaus erhöht eine Servolenkung mit Orbitrol-Ventil den Ölfluss in beiden Lenkzylindern, was Ermüdungserscheinungen beim Fahrer reduziert, da die Lenkung reaktiv und leicht zu bedienen ist.

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