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Weissburg wird Nachfolger von Olney – Umsatzrückgang im dritten Quartal

Martin Weissburg war bisher Präsident von Volvo Financial Services (VFS), der Kundenfinanzierungsgesellschaft der Volvo Gruppe, und ein Mitglied des Führungsstabes der Unternehmensgruppe. Er war seit 2010 VFS-Präsident, zuvor übte er die Position des Präsidenten von Volvo Financial Services Americas seit 2005 aus. Im Rahmen seiner Tätigkeiten bei VFS arbeitete Weissburg eng mit Händlern von Volvo CE über viele Jahre zusammen. »Ich freue mich sehr darüber, dass Martin Weissburg Präsident von Volvo CE wird«, sagt Volvo-Group-President und CEO Olof Persson. Während seiner Zeit bei VFS habe Weissburg bewiesen, eine starke und dynamische Führungspersönlichkeit zu sein und VFS umfassend vorangebracht. »Er ist erwiesenermaßen ein Experte, der die Effizienz und das wirtschaftliches Wachstum gleichermaßen steigert wie er auch Talente und die interne Firmenkultur fördern kann.«


»Ich sehe meiner neuen Aufgabe innerhalb der Volvo-Gruppe mit Stolz und Spannung entgegen«, sagt Martin Weissburg. Zudem freue er sich darauf, das Geschäft von Volvo CE in allen Märkten und Kundenbereichen zu leiten und weiterzuentwickeln. Vor seiner Tätigkeiten bei der Volvo-Gruppe übte Weissburg langjährig weltweite Vertriebs- und Verkaufspositionen in der Schwermaschinenindustrie aus. Seine berufliche Laufbahn in der Bau­maschinenindustrie hatte er nach seinem Universitätsstudium als Marketing-Management-Trainee bei Caterpillar begonnen.


Umsatzrückgang im 3. Quartal


Die Ergebnisse des 3. Quartals von Volvo CE spiegeln nach Unternehmens­angaben den allgemeinen Abwärtstrend der Marktbedingungen wider. So sanken die Nettoumsätze in den drei Monaten von Juli bis September um 7 % auf umgerechnet 1,38 Mrd. Euro. Um Währungsschwankungen berichtigt, nahm der Nettoumsatz hier 5 % ab. Die geringere Aktivität der weltweiten Bergbauindustrie habe sich nach Angaben von Volvo CE vor allem auf den Absatz größerer und teurerer Produkte ausgewirkt und den Umsatz negativ beeinflusst.


Der Abschwung der globalen Nachfrage im 3. Quartal 2013 belastete auch die Rentabilität: Das Betriebsergebnis sank von 67 Mio. Euro im selben Zeitraum des Vorjahres auf 56 Mio. Euro 2013. Das beeinträchtigte die Umsatzrendite, die jedoch mit 4 % ungeachtet eines um 112 Mio. Euro geringeren Umsatzes nur wenig unter den 4,5 % im 3. Quartal 2012 lag.


»Es gibt noch immer kein deutliches Zeichen für eine weltweite Markt­erholung in der Baumaschinenbranche. Allerdings stellten wir aufgrund der Verkäufe kleinerer Maschinen einen Aufwärtstrend in China sowie einen leichten Anstieg des europäischen Markts fest«, sagte der scheidende Präsident Pat Olney. »Wir gehen grundsätzlich davon aus, dass die Märkte sich 2014 weitgehend auf demselben Niveau bewegen werden wie 2013.«


Für das Gesamtjahr 2013 dürfte der Absatz auf dem europäischen Markt voraussichtlich um 5 % bis 15 % sinken, während er in Nord- und Südamerika, Asien (ohne China) und China selbst wahrscheinlich zwischen – 5 % und + 5 % liegen dürfte. Mit Ausnahme von China, dessen Absatzprognose zwischen unverändert und + 10 % liegt, wird für diese Märkte im Jahr 2014 ein Abschneiden zwischen – 5 % und + 10 % erwartet.

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