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Umsatzverdoppelung bis zum Jahr 2020 angestrebt

Schon 2013 steigerte die Schwarzmüller-Gruppe den Umsatz zum Vorjahr um 3 % auf 235 Mio. Euro. Durch eine neue strategische Ausrichtung rechnet man für 2014 allerdings mit einem wesentlich stärkeren Wachstum: Die Umsatzsteigerung soll mehr als 10 % betragen und damit der Umsatz auf 260 Mio. Euro wachsen. In den kommenden sechs Jahren plant Jongert, die Erlöse weiterhin deutlich über dem Branchendurchschnitt zu steigern. 2020 sollen durch den Absatz von knapp 10 000 Fahrzeugen die Zielmarke von 450 Mio. Euro erreicht werden. Gleichzeitig wird eine Umsatzrendite von mehr als 5 % angestrebt. »Das sind ehrgeizige, aber realistische Ziele. Die Schwarzmüller Gruppe ist – obwohl aktuell schon die ›Nummer 4‹ in Europa – der Hidden Champion des Fahrzeugbaues. Diese Stärken spielen wir jetzt systematisch aus«, gibt sich der CEO zuversichtlich. Jongert, der langjährige berufliche Expertisen in der Intralogistik vorzuweisen hat, stellt diese neue Strategie der Schwarzmüller-Gruppe mit ihren Produktionsstandorten in Österreich, Tschechien und Ungarn auf drei Säulen: Produktinnovation, Dienstleistungsoffensive und Wachstum in den Kernmärkten. Innovationen sollen die Marktanteile in neu definierten Zielbranchen erhöhen, eine Umstrukturierung der internationalen Organisation soll die Herstellung noch effizienter machen. Serviceangebote entlang des gesamten Lebenszyklus sollen die Premiumfahrzeuge ergänzen. Die Vertriebsaktivitäten in den Kernmärkten in Zentral- und Osteuropa werden dafür ausgebaut. Deutschland steht im Mittelpunkt der Vertriebsanstrengungen. »Wir werden in Zukunft Nischen nutzen, in denen unsere Kompetenz stärker honoriert wird als im Standardfahrzeug für den Fernverkehr«, betont Jongert. Dazu zählt man die Baubranche, die Lebensmittel- und die Holzindustrie, aber auch die Mineralöl- sowie die Versorgungswirtschaft, die das geplante Wachstum tragen sollen.

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