Hochbau (Schalung/Gerüste/Beton)

Transportbühne unterstützt Sanierungsarbeiten in Dresden

Während sich äußerlich seit dem Umbaubeginn im Oktober 2013 nur wenig am Gebäude verändert, werden die Innenräume grundlegend erneuert. Entstehen soll neben einem modernen Konzertsaal auch eine Zentralbibliothek, ein Spielort für das Kabarett-Theater »Die Herkuleskeule« sowie das Besucherzentrum der Stiftung Frauenkirche. Der neue, architektonisch einzigartige Konzertsaal soll den bisherigen Mehrzwecksaal ersetzen und das Herzstück des Projektes Kulturpalast darstellen. In der Form eines Weinberges gestaltet, wird der Saal über eine ausgezeichnete Akustik verfügen und Platz für fast 1800 Besucher bieten.


Indoor-Einsatz

Für den Ausbau des künftigen Konzertsaals kommt unter anderem ein Raumgerüst zum Einsatz, dessen Aufbau alleine fast vier Wochen dauerte. Erst im Anschluss daran konnte die zuständige Firma Lindner mit dem Ausbau der Konzerthalle beginnen. Dabei wird eine Stahlunterkonstruktion auf die vorhandenen Stahlbetonwände gebaut, die den Unterbau für die später installierten Akustikwände bildet.

In der neuen Konzerthalle kommt eine Höhenzugangslösung von GEDA-Dechentreiter zum Einsatz. Dessen langjähriger Partner Baugeräte-Baumaschinen Diethelm Wagner (Inh. Mike Wagner) hat die Transportbühne GEDA 500 Z/ZP SL an das zuständige Unternehmen vermietet.

Die Transportbühne ist der starke Partner für schwere Lasten und rationelles Arbeiten und befördert Personen und Material zügig und vor allem sicher bis in 100 m Höhe. Als reiner Bauaufzug mit einer Nutzlast bis 850 kg oder als Transportbühne für maximal fünf Personen und Material bis zu 500 kg vereint der 500 Z/ZP SL zwei Geräte in einem. Den gewichtigsten Vorteil birgt die überdachte Bühne des 500 Z/ZP SL: Mit einer komfortablen Bühnengröße von 3,2 m x 1 m eignet sie sich besonders für den Transport sperriger Güter wie beispielsweise Gipskartonplatten für den Innenausbau. Die Hubgeschwindigkeit beträgt 12 m/min im Personen- und 24 m/min im Materialmodus. Im Inneren des Konzertsaales befördert der 500 Z/ZP SL Personen und Baumaterialien direkt auf eine Montageplattform, die unterhalb des Gebäudedachs angebracht ist. Die Transportbühne entspricht der euro­päischen Maschinenrichtlinie 2006/42/E6 wie auch der aktuellen EN-Transportbühnennorm 16 719:2014.


Vorreiter in Sachen Sicherheit

Wie bei allen GEDA-Zahnstangenaufzügen ist auch beim 500 Z/ZP SL die Schmiereinrichtung serienmäßig enthalten, die für geringeren Verschleiß der Zahnstangen und Ritzel sorgt. Auch in puncto Sicherheit bietet GEDA ein Komplettpaket: Für einen sicheren Übergang von der Bühne zu den beiden Entladestellen wurden zwei feuerverzinkte GEDA-Etagensicherungstüren »Standard-Basic« installiert. Die Türen überzeugen durch einfachen Aufbau und sind wahlweise links- oder rechtsöffnend erhältlich.

Der 500 Z/ZP SL ist mit den üblichen Sicherheitseinrichtungen wie Endschaltern, geschwindigkeitsabhängiger Fangvorrichtung, Sicherheitsstopp und Überlastabschaltung ausgestattet. Zudem kann die Bühne optional mit Unterfahrschutz und Dach versehen werden. Nicht zu unterschätzen ist auch der Vorteil, den das GEDA-Unimastsystem bietet.


Investitionen wie auch Platz- und Lagerbedarf sinken

Das System ist bei den GEDA-Transportbühnen 300 Z/ZP, 500 Z/ZP und 1500 Z/ZP sowie dem Multilift P6 und P18 universell einsetzbar. Vor allem bei ­Betreibern von Mietparks sinken somit Investitionen sowie Platz- und Lagerbedarf. Der 500 Z/ZP SL rundet das Mietpark-Sortiment ab, denn auch für schwer zugängliche Baustellen kann den Kunden eine Lösung geboten werden, die den Arbeitsablauf erleichtert.

Optisch werden klare geometrische Strukturen den neuen Konzertsaal in Dresden prägen. Den Höhepunkt bildet eine Orgel, die mit 55 Registern besonders für das sinfonische Repertoire des 19. und 20. Jahrhunderts geeignet ist. Das Ende der Modernisierungsarbeiten ist für 2017 anvisiert. Bevor die Dresdner Philharmonie also das erste Konzert im neu gestalteten Konzertsaal geben kann, wird die Transportbühne GEDA 500 Z/ZP SL noch wertvolle Fahrdienste im neuen Konzertsaal leisten.

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