Gewinnung / Aufbereitung / Brechen / Sieben

Spezialgeräte für die Gewinnung

Liebherr präsentiert den Miningbagger R 9150 erstmals auf einer europäischen Fachmesse. Das Gerät in der 100-t-Klasse wurde auf der Minexpo 2012 in Las Vegas erstmals vorgestellt. Auf der Steinexpo 2014 zeigt Liebherr den Nachfolger des R 984 C nun in Klappschaufelkonfiguration mit einer Schaufelkapazität von 8 m³. Zudem zeigt Liebherr auf der Steinexpo den Miningbagger R 9100 in Tieflöffelausführung, der auf der ­vorletzten Bauma erstmals vorgestellt worden war. Der 100-t-Bagger ist mit einem Liebherr-Löffel mit 7 m³ Nennvolumen ausgestattet. Der R 9100 wird von einem Liebherr-V12-Dieselmotor angetrieben, der alle USA/EPA-Emissionsvorschriften erfüllt und eine hohe Kraftstoffeffizienz sicherstellen soll. Mit einer Leistung von 565 kW (757 PS) bietet der V12-Motor gemeinsam mit einem effizienten Hydrauliksystem die in der Praxis geforderten hohen Losbrech- und Reißkräfte.

Für die Grabgefäße der Liebherr-Miningbagger R 9100 bis R 9400 hat Liebherr eine eigene Palette sogenannter Ground Engaging Tools (GET) entwickelt. Die Leistung der Mining-Tief- und -Hochlöffelbagger von Liebherr kann somit weiter optimiert werden.Premiere des Raupenbaggers R 970 SME auf der Steinexpo

Auf der Steinexpo präsentiert Liebherr den neuen Raupenbagger R 970 SME mit verschleißgeschützter 4,5-m³-Klappschaufel. Die Klappschaufel ist mit dem neuen Z-Zahnsystem ausgestattet, dessen selbstschärfende Zähne bestes Eindringverhalten über einen langen Zeitraum gewährleisten sollen. Das Gerät mit einem Einsatzgewicht von ca. 80 t ersetzt die Variante Super Mass Excavation des R 964 C. Der R 970 SME erreicht Losbrechkräfte von bis 370 kN und Vorschubkräfte von bis zu 500 kN. Die Verwendung der ­Unterwagen-Komponenten des größeren R 976 und das erhöhte Ballastgewicht verbessern die Standsicherheit des R 970 SME. Dadurch kann der Bagger mit Schaufelgrößen von bis zu 5 m³ betrieben werden. Der 8-Zylinder-V-Motor des R 970 SME leistet 330 kW (449 PS) und erfüllt die Anforderungen der Abgasstufen IIIB/Tier 4i. Neben der serienmäßigen Rückfahrkamera bietet der neuentwickelte Raupenbagger verschiedene Schutzvorrichtungen für Einsätze im Steinbruch. Hierzu zählen Steinschlagschutz (FOPS und FGPS), Kolbenstangenschutz für die Zylinder sowie ein Schutz für Schmierleitungen und Drehwerk.Liebherr-Radlader auf der Steinexpo

Liebherr zeigt auf der Steinexpo einen Radlader L 580 sowie einen L 586, der auf dem Demogelände im Einsatz zu sehen ist. Der L 586 gilt als größter hydrostatisch betriebener Radlader der Welt. Die Maschine ist mit einer 5,5-m³-Felsschaufel und Reifenschutzketten ausgestattet und wird auf dem Demogelände im Steinbruch zu sehen sein. Der L 586 bringt in Standardausführung 31 380 kg auf die Waage und erreicht eine Kipplast von 20 430 kg. Mit einem 6-Zylinder-Dieselmotor verfügt er über eine Motorleistung von 250 kW (340 PS). Eine automatische Zentralschmieranlage gehört zur Standardausstattung, die gezeigte Maschine ist zudem mit einer Joysticklenkung ausgestattet.

Außerdem zeigt Liebherr auf den Radlader L 580 mit Z-Kinematik. Die ausgestellte Maschine ist mit einer 5-m³-Felsschaufel mit Z40H-Zähnen und -Segmenten sowie mit Felsbereifung ­ausgestattet. Das Exponat bringt in der Standardausführung 25 180 kg auf die Waage und ­erreicht eine Kipplast von 18 500 kg. Mit dem 6-Zylinder-Dieselmotor erzielt die Maschine eine Motorleistung von 215 kW (292 PS).

Die Radlader erzielen eine hohe Umschlagleistung bei gleichzeitig niedrigen Betriebskosten. Ausschlaggebend dafür ist die Kombination aus hydrostatischem Fahrantrieb in Verbindung mit der von Liebherr entwickelten elektronischen Kennfeldsteuerung Liebherr Power Efficiency (LPE). Durch das Antriebskonzept soll der Treibstoffverbrauch im Vergleich zu Geräten ähnlicher Größenklasse um bis zu 25 % reduziert werden.

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