Hochbau (Schalung/Gerüste/Beton)

Schalungsauftrag für höchstes Gebäude der Welt

Über den Zuschlag für das Projekt freut sich entsprechend Josef Kurzmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Doka Group: »Der Kingdom Tower ist ein weiterer Meilenstein in der Doka-Firmengeschichte. Wir sind stolz, unsere Erfahrungen und Highrise-Kompetenz bei diesem beeindruckenden sowie anspruchsvollen Rekord-Bauwerk zeigen zu können.« Mit einem Auftragswert im unteren bis mittleren zweistelligen Millionen Euro-Bereich zählt der Wolkenkratzer auch zu den größten Aufträgen in der Firmengeschichte. Doka entwickelte als Komplettanbieter die gesamte Schalungslösung. Das Familienunternehmen liefert Selbstklettersysteme ebenso wie Wand- und Deckenschalungen, u. a. die neue Element-Deckenschalung Dokadek 30, die Selbstkletterschalung SKE100 plus und die Rahmeneinhausung Xbright für das Schutzschild Xclimb 60. Neben Schalungssystemen sind bei der Errichtung des künftig höchsten Bauwerks der Welt auch Dienstleistungen von Doka gefragt. Diese reichen von der Logistik- und Materialplanung über vormontierte Schalungs- und Selbstklettereinheiten bis zum Einsatz von Richtmeistern vor Ort.


Mit einer Fläche von mehr als 530 000 m² entsteht bis 2017 mit dem Kingdom Tower ein Wolkenkratzer, der Büros, Wohnungen, ein Einkaufszentrum, ein Hotel sowie die höchste Aussichtsplattform der Welt auf der 157. Etage beherbergt. Architekten des Kingdom Towers sind Adrian Smith und Gordon Gill (Adrian Smith + Gordon Gill Architecture). Smith hat bereits den Burj Khalifa – mit 830 m das derzeit höchste Gebäude der Welt – geplant. Bei diesem Projekt lieferte Doka die Selbstkletterschalungen für den Gebäudekern.


Hoch hinauf in aller Welt

»Bei der Errichtung des Burj Khalifa haben wir wertvolle Erfahrungen gesammelt, die in zahlreiche Projekte und nun auch in den Kingdom Tower eingeflossen sind«, erklärt Kurzmann. Weitere aktuelle Highrise-Projekte von Doka in aller Welt sind der Lotte World Tower in Seoul, mit 555 m künftig das höchste Gebäude des Fernen Ostens, die Twin Towers in Qatar, der Minerva Tower in Mumbai (Indien) oder der Torre Intesa Sanpaolo in der italienischen Stadt Turin. »Der Kingdom Tower ist ein Projekt mit neuen Dimensionen, bei dem wir einmal mehr unsere Lösungskompetenz einsetzen können«, so Kurzmann. Zu den Herausforderungen bei der Errichtung des Kingdom Tower zählen u. a. die kontinuierliche Verjüngung der drei Flügel des Bauwerks, die – im Gegensatz zu vielen anderen Wolkenkratzern – verlaufend ist und nicht in Etappen erfolgt, sowie die sichere Dimensionierung des Klettersystems auf Windgeschwindigkeiten bis zu 200 km/h. Die Selbstkletter- und Schalungssysteme von Doka wurden so konstruiert, dass sie sich diesen Herausforderungen anpassen.

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