Titelstory Verkehrswegebau – Tiefbau

Rentableres Baggern mit vollhydraulischem Schnellwechsler

Entlang der Siedlungsstraße am Rande von Ingolstadt baggert Holger Herzberg mit einem Cat-Radbagger des Typs 318 F einen Graben für eine neue Gasleitung. Dabei muss er dauernd zwischen Löffel und Hydraulikhammer wechseln, mit dem er das ­Gestein im Erdreich aufbricht. Ausgestattet ist der Radbagger mit Engcons vollhydraulischem Schnellwechslersystem, das aus dem Schnellwechsler Q-Safe und dem vollautomatischen Kupplungssystem EC Oil besteht, sowie mit einem Engcon-Tiltrotator. Zudem nutzt man im Unternehmen Albrecht Brecht mit hydraulischen Anschlüssen ausgerüstete Engcon-Adapterplatten, um so die hydraulischen Anbaugeräte leicht an das EC-Oil-System ankoppeln zu können.

»Funktioniert wirklich tadellos«

»Das funktioniert wirklich tadellos. Mit dem vollhydraulischen Schnellwechsler von Engcon spare ich Zeit und schone meine Gesundheit«, sagt Herzberg. »Früher war ich gezwungen, aus der Kabine zu klettern und die Hydraulik jedes Mal, wenn ich den Hammer ankuppeln wollte, manuell anzuschließen. Jetzt bleibe ich sitzen und innerhalb von zehn Sekunden habe ich den Löffel abgekuppelt und den Hammer sowie die Hydraulik automatisch angekuppelt.«Herzberg muss an manchen Tagen das Anbauwerkzeug bis zu 50 Mal wechseln. So bricht er mit dem Hammer das Gestein, muss dann den Löffel ankuppeln, um das gebrochene Gestein auszubaggern, und dann kommt wieder der Hammer zum Einsatz. »Weil der Tiltrotator mit dem gleichen System ausgerüstet ist, kann ich die Anbaugeräte an- und abkuppeln, ohne aus der Kabine aussteigen zu müssen«, sagt Herzberg, und demonstriert, wie schnell und einfach der Gerätewechsel ist.Dann füllt er den Planierlöffel mit feinem Sand, um Sekunden später den Löffel in eine optimale Position zu drehen und mit großer Präzision die schützende Sandschicht auf das Gasrohr zu verfüllen, das entlang der Straße verlegt wird. Das gelbe Rohr ist jetzt perfekt mit Sand bedeckt, ohne dass manuell mit der Schaufel nachgearbeitet werden muss. »Für mich ist es heute nicht mehr vorstellbar, so wie früher aus der Kabine klettern zu müssen, nur um hydraulische Anbaugeräte an- oder abkoppeln zu müssen«, so Herzberg.

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