Pipe-Seal-Tec: Rohrinnensysteme für optimale Dichtheit

Speziell für begehbare Nennweiten ab DN 800 und als Liner-Endmanschette im nicht begehbaren Bereich bietet Pipe-Seal-Tec (PST) neben bewährten Edelstahlhülsen auch das Rohrinnendichtsystem RedEx an. Es lässt sich bei Bedarf wieder demontieren und will damit in der Anwendung auch im Druckrohr- und Trinkwasserbereich für ein hohes Maß an Flexibilität sorgen. Zugleich soll die RedEx-Manschette analog zu den Edelstahlhülsensystemen Pipe-Seal-Fix, -Flex und -End als extrem beständig und langlebig zeigen. Ob Manschette oder Hülse, beide gewährleisten nach PST-Angaben eine dauerhafte Dichtheit eines defekten Rohres oder der Liner-Endanbindung.

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Der Spezialist für Rohrinnendichtsysteme grabenloser Sanierungsverfahren bietet Lösungen für Dimensionen von DN 150 bis DN 6000 an. Das Portfolio umfasst Systeme für den begehbaren wie den nicht begehbaren Bereich und für Freispiegel- und Druckleitungen. Mit unterschiedlichen Eigenschaften und Konstruktionen ermöglichen die PST-Rohrinnendichtsysteme auch Sonderlösungen.

Formate, Dimensionen und Nutzung sind entscheidend

Für Dimensionen von DN 150 bis DN 800 führt PST beispielsweise die Pipe-Seal-Fix- und -End-, sowie von DN 200 bis DN 600 -Flex-Systeme – eine einteilige, flexible Edelstahlhülse für Rohrversätze, leichte Bögen oder konische Aufweitungen. Zur inneren Abdichtung im größeren Dimensionsbereich ab DN 800 und als Liner-Endmanschette ab DN 190 bietet das Unternehmen mit der RedEx-Manschette eine Alternative zu den PST-Edelstahlhülsen. RedEx ist für den Trinkwasser- und Abwasserbereich zugelassen. Die Manschette besteht aus einer beständigen Elastomerendichtung sowie Spannringen aus Edelstahl und kann auf das jeweilige Projekt millimetergenau konfektioniert werden. Die Positionierung der Manschette ist variabel – ob auf einer Schadstelle im Rohr, einer undichten Muffenverbindung oder am Rohrende bzw. Schacht. Dort dient sie zum Beispiel der dauerhaft dichten Anbindung eines Liners. Mit Edelstahlspannringen wird das RedEx-System hydraulisch an die Rohrwandung gepresst und mechanisch sicher verspannt.

Montage und Demontage leicht gemacht

RedEx bietet auch Sonderlösungen im Fall konischer Übergänge, gezogener Rohrbögen, Abzweigen oder Rohrversätzen und ist damit vielseitig einsetzbar. Das flexible RedEx-System lässt sich dabei nicht nur einfach montieren, sondern bei Bedarf auch wieder demontieren, wie Pipe-Seal-Tec-Geschäftsführer Martin Cygiel erläutert: »Die Möglichkeit einer Demontage kann zum Beispiel bei einer Liner-Endanbindung von Vorteil sein, wenn nach dem Einbau einer Endmanschette noch weitere Sanierungsarbeiten an Abzweigungen oder Schächten erfolgen müssen. Im direkten Vergleich zu unserer Pipe-Seal-End-Edelstahlhülse, die sich mit ihrem hochwertigen und integrierten Sperrmechanismus nicht zer­störungsfrei ausbauen lässt, braucht eine RedEx-Liner-Endmanschette in solchen Fällen nicht erneuert werden.«


Nur geringe Beschränkungen für Hülsen und Manschetten

Einschränkungen der hydraulischen Eigenschaften sind im reparierten Rohr bezüglich der verbundenen Querschnittsreduzierung bei beiden PST-Rohr­innendichtsystemen mit einer durchschnittlichen Auftragshöhe von 3 mm bis 4 mm bei den Pipe-Seal-Edelstahlhülsen (bei Einzelversetzung im Fließbe­reich ≤ DN 800) bzw. maximal 13 mm bis 15 mm bei der RedEx-Manschette (bei der Standardmontage im Fließbereich ≥ DN 800) in Abhängigkeit von der Rohrdimension laut PST vernachlässigbar klein.

Die Pipe-Seal-End- und -Fix-Edelstahlhülsen wurden zudem so konzipiert, dass sie mit einem Rollmaß von 560 mm (inklusive Dichtung 572 mm bei -End und 581 mm bei -Fix) zur Anwendung bis DN 700 durch den Schachtkonus passen. Eine einteilige Pipe-Seal-End- und -Fix-Edelstahlmanschette bietet Pipe-Seal-Tec bis zur Nennweite DN 800 an. »Ab diesem Nennweitenbereich ist unsere RedEx-Manschette mit den bereits aufgezeigten Vorteilen eine ebenso sichere wie hochwertige Alternative zu unserer Edelstahlhülse – zumal die Flexibilität und die Handhabung beim Einbringen der Manschettenelemente und auch die anschließende Montage schon allein vom gewichtstechnischen Aspekt sehr viel angenehmer ist«, so Geschäftsführer Martin Cygiel.    t

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