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Neues Werk zur Teilefertigung und Entwicklung entsteht in Polen

Das Werk soll ab Mitte 2013 die Komponenten für Motoren der Tognum-Marke MTU herstellen. Neben der Produktion werden auch Entwicklungs­einrichtungen für mechanische und elektronische Motorkom­ponenten in Polen aufgebaut. In das Leitwerk Friedrichshafen investiert Tognum in ähnlicher Größenordnung.


»Wir werden auch künftig stärker als der Markt wachsen. Dazu tragen insbesondere unsere neuen Antriebssysteme bei, die sich durch niedrigen Kraftstoffverbrauch und geringe Emissionen sowie durch Langlebigkeit und höchste Leistung auszeichnen«, erklärte Dr. Ulrich Dohle, Tognum-Vorstand für Technology & Operations und stellvertretender Vorstandsvorsitzender, bei einer Pressekonferenz in Warschau. »Mit der Erweiterung unserer Produktionskapazitäten in Polen schaffen wir eine wesentliche Voraussetzung für das erwarte­te Wachstum. Denn dafür reichen unsere bestehenden Werke in Deutschland, USA und China nicht aus. Gleichzeitig ist das neue Werk in Polen Teil unserer internationalen Expansion«, betont Dohle.

Aus dem künftigen Werk Stargard Szczecinski werden ab der zweiten Hälfte des Jahres 2013 vor allem Kurbelgehäuse, Zylinderköpfe und großvolumige Anbauteile für die Baureihen 2 000 und 4 000 der Tognum-Marke MTU kommen. Sie werden an die Montagelinien im Leitwerk Friedrichshafen (Deutschland) und in den Werken Aiken (USA) und Suzhou (China) geliefert, wo die Motoren, Antriebssysteme und Energieanlagen der Tognum-Gruppe hergestellt werden. Des Weiteren dehnt Tognum seine Entwicklungskapazitäten auf Polen aus. Ingenieure und Konstrukteure werden dort Motorkomponenten, die auch im neuen Werk hergestellt werden, sowie Elektronikbaugruppen für Motorsteuerung und Automation entwickeln. »Friedrichshafen bleibt unser Leitwerk für die Schwerpunkte Forschung, Entwicklung und Produktion«, bekräftigt Dohle. »Der teilweise Umzug der Fertigung nach Stargard schafft am Bodensee Platz, um die dort verbleibenden Fertigungs- und Montagelinien auszubauen.«

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