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Nach der österreichischen Mutter stellt auch Alpine Bau in Deutschland Insolvenzantrag

Durch den Insolvenzantrag in Eigenverwaltung werden die Geschäfte der ALPINE Bau Deutschland AG weiterhin durch die bisherigen Vor­stände unter Aufsicht des vorläufigen Sachwalters geführt. Priorität habe jetzt, so das Unternehmen, die Sicherstellung des Geschäfts­betriebs. Parallel werde die Suche nach einem finanzkräftigen Investor für die ALPINE Bau Deutschland AG forciert. Der vorläufige Sachwalter kündigt ein enges Zusammenwirken der Gläubiger, Gesellschafter, Management, Gericht und Sachwalter an. Nach den Bemühungen einer außergerichtlichen Sanierung der ALPINE-Gruppe hatte bereits die Geschäftsführung der österreichi­schen Muttergesellschaft, die ALPINE Bau GmbH mit Sitz in Wals, einen Insolvenzantrag eingereicht. Dies führte zu einer Illiquidität der deutschen Tochtergesellschaft. Im Rahmen des eingeleiteten Verfahrens sollen auf der Grundlage des von Restrukturierungsberatern erstellten Konzeptes große Teile des Unternehmens mit den verbundenen Arbeitsplätzen fortgeführt werden.


Die ALPINE Bau Deutschland ist in allen Sparten des Baugeschehens tätig. Der Hochbau, Verkehrswege- und Brückenbau, Tunnel- und Spezialtiefbau gehören ebenso zum Leistungsspektrum wie der Kraftwerks- und Sportstättenbau, der schlüsselfertige Ausbau, der Bauunterhalt und die Sanierung. Die ALPINE Bau Deutschland AG, mit 1 500 Mitarbeitern, erzielte 2012 einen Umsatz in Höhe von rund 600 Mio. Euro.

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