GaLaBau – Kommunaltechnik Themen

Kompaktradlader zeigen sich jeder Aufgabe gewachsen

Die neue F-Serie ist auf maximale Produktivität und minimalen Zeitaufwand für Wartungsarbeiten und beim Anbaugerätewechsel ausgelegt. Durch die optimale Gewichtsverteilung können die neuen Kompaktradlader eine wesentlich höhere Palettenlast als die Vorgängermodelle heben. So hebt der kleinste Radlader der Reihe, der 21F XT, bis zu 2 000 kg – 400 kg mehr als das Vorgänger-Modell. Die XT-Parallelführung und die Z-Kinematik führen die Palettengabeln parallel zum Boden, sodass der Maschinenführer Paletten leichter und schneller bewegen kann. Die Konstruktion der Ladearme ermöglicht es, die Palette auf der gegenüberliegenden Seite des Lkw abzuladen. Hierdurch werden Ladevorgänge deutlich beschleunigt.

Das Knickgelenk und die pendelnd gelagerte Hinterachse versprechen eine exzellente Stabilität und hohen Bedienerkomfort: Fahren die Vorderräder über einen Stein oder ein Loch, schaukelt sich die Schaufel nicht auf. Das vermeidet Materialverlust und trägt deutlich zum hohen Fahrkomfort der neuen Radlader bei.Leichter Transport und deutliche Zeitersparnis

Die Kabine der F-Serie ist niedriger als zuvor, sodass die Kompaktradlader sich auf Baustellen gut bewegen können und leicht zu transportieren sind. Mit dem niedrigen Kabinenprofil unterschreiten der 21 F und der 121 F die 2,5-m-Grenze. So können die Modelle beim Transport auf dem Lkw problemlos Brücken mit 4 m Höhe durchfahren. Durch den kleinen Wenderadius sind die kompakten Radlader der F-Serie auf beengtem Raum noch wendiger. Bei den vielfältigen Einsätzen wird nur wenig Zeit für den Wechsel von Anbaugeräten benötigt, denn mit der »Connect under pressure«-Funktion von Case geht das in Sekundenschnelle. Die Anschlüsse werden automatisch drucklos gemacht, Werkzeuge sind somit nicht erforderlich. Wartungsarbeiten lassen sich schnell und einfach erledigen, alle Wartungspunkte sind vom Boden aus zugänglich.Vielseitige Steuerung

Das neue Hydrauliksystem liefert ausreichend Leistung, um selbst energieintensive Anbaugeräte zu betreiben. Für die Modelle 221 F und 321 F bietet Case die »High Flow«-Option. Für ­hydraulische Anbauwerkzeuge wie Schneeräumgeräte oder Kaltfräsen erhöht sie die Hydraulikleistung von 70 auf 130 l/min, was die Arbeit deutlich beschleunigt. Die neuen kompakten Radlader sind mit Allradantrieb und Hydrostatik-Fahrgetriebe ausgestattet. Die Modelle 221 F und 321 F mit zwei Fahrstufen schaffen mit der »High Speed«-Option eine Fahrgeschwindigkeit von 33 km/h. Die Fahrstufen können auch unter Last umgeschaltet werden, um maximale Effizienz zu erzielen.Das neue »Inch & Brake«-Pedal ermöglicht eine stufenlose Unterbrechung der Kraftübertragung beim Verlangsamen bei gleichzeitiger unterbrechungsfreier Betätigung der Bremse. Auf diese Weise hat der Maschinenführer die Maschine bei niedrigen Geschwindigkeiten millimetergenau unter Kontrolle.

Neben der »High Flow«-Option gibt es den neuen Kriechgang mit maximaler Hydraulikleistung bei konstanten Geschwindigkeiten zwischen 0 km/h und 5,5 km/h. Er ist geeignet für den Einsatz hydraulischer Schnee- oder Kaltfräsen-, Kehrbesen-, und Verdichtungsarbeiten mit Anbauverdichtern.


Komfort und Sicherheit

Die Kabine der neuen Kompaktradladerserie F bietet eine komfortable und sichere Arbeitsumgebung: zehn Lüftungsschlitze, einen ergonomisch gestalteten Innenraum, eine standardmäßig neigungsverstellbare Lenksäule und den »all-in-one«-Joystick von Case mit verstellbarer Handgelenkauflage. Auf dem Joystick findet der Maschinenführer das Bedienelement für die Zusatzhydraulik mit Proportionalsteuerung, die Taste zum Speichern der Hydraulikwerte, die Funktion Schwimmstellung und den F-N-R-Schalter. Die Kabine ist standardmäßig mit ROPS/FOPS-Schutz der Stufe 2 ausgestattet, der auf allen Baustellen für die Sicherheit des Maschinenführers sorgt. Angetrieben werden die neuen Kompaktradlader von 4-Zylinder-Turbomotoren von FPT Industrial (3,4 l Hubraum, Common-Rail-Einspritzsystem mit Hochdruck-Mehrfacheinspritzung) mit Wastegate-Ladedruckregelung. Die Maschinen der F-Serie erfüllen die Anforderungen der Abgasnorm Tier 4 Final mithilfe einer von FPT Industrial entwickelten wartungsfreien Abgasbehandlung, die mit Abgasrückführung (Exhaust Gas Recirculation – EGR), Dieseloxidationskatalysator (Diesel Oxidation Catalyst – DOC) und einem Feinstaubkatalysator arbeitet. Im Dieseloxidationskatalysator wird die Feinstaubmenge durch thermische Zersetzung reduziert. Der restliche Feinstaub wird im Feinstaubkatalysator aufgefangen. Befindet sich eine bestimmte Feinstaubmenge im Katalysator, beginnt auch hier automatisch ein passiver thermischer Regenerationsprozess.

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