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Kompakte Asphaltbefestigungen: Zwei Varianten sind jetzt gleichgestellt

Damit ist es nun offiziell, dass beim Herstellen von Kompakten Asphaltbefestigungen künftig zwei Varianten den Segen des Ministeriums haben – und damit auch das bereits vor vier Jahren erstmals vorgestellte modulare Inline Pave Konzept der Vögele AG. In den »Zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen und Richtlinien für den Bau von Verkehrsflächenbefestigungen« (ZTV Asphalt-StB 07) wird im Abschnitt »Allgemeines« der 15. Absatz von Ministerium wie folgt ergänzt: »Beim Herstellen von Kompakten Asphaltbefestigungen »heiß auf heiß« ist die untere Schicht nicht zu befahren (Variante 1) oder der Einbau erfolgt in zwei gestaffelten Straßenfertigern mit hoher Vorverdichtung der unteren Schicht durch die Einbaubohle und automatischer Abstandskontrolle (Variante 2). Die Vorverdichtung der unteren Schicht muss so hoch sein, dass keine nennenswerten Eindrücke des Fahrwerks des zweiten Straßenfertigers auftreten.« Mit dieser Modifizierung der ZTV Asphalt-StB 07 – die laut Ministerium »allen in Betracht kommenden Ausschreibungen als Vertragsgrundlage beizufügen ist« – können Binder- und Deckschicht jetzt offiziell in einem Arbeitsgang gefertigt werden. »Das hat unserer Ansicht nach den Vorteil«, sagte Roland Schug, »dass die beiden Schichten besser miteinander verzahnt werden. Dadurch erhöht sich die Langlebigkeit der Straßen, und es können Kosten eingespart werden. Das wird der Qualität im Straßenbau in Deutschland einen Schub geben.« (iwu)

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