Aktuelles

Jahreskongress 2013 – Zahlreiche Verbandsaktivitäten im letzten Jahr

Höhepunkt des Kongresses war eine Fachtagung und -ausstellung mit einer Reihe unternehmerorientierter Vorträge. Im Anschluss an die Mitgliederversammlung fand erstmals die Urkundenverleihung zum »Fachberater Abbruch« statt. Mit dieser Auszeichnung kennzeichnet der DA besonders qualifizierte Experten im Bereich Abbruch. Rund 40 namhafte fachbezogene Aussteller präsentierten begleitend ­dazu ihre Produkte. Neben einer großen Bandbreite an Geräteherstellern und -händlern, waren Anbieter von Versicherungsleistungen, Ausrüster für Arbeiten in kontaminierten Bereichen sowie Aus- und Weiterbildungseinrichtungen vertreten. »Der Jahreskongress des Deutschen Abbruchverbandes ist für uns als Aussteller bedeutsam, da wir dort unsere Produkte den Entscheidern der DA-Mitgliedsunternehmen präsentieren können«, sagte Horst Nitezki, Verkaufsleiter bei FRD Furakawa Rock Drill Abbruchtechnik.


Mitgliederversammlung


In der Mitgliederversammlung gaben Vorstandssprecher Johann Ettengruber, Vorstandsmitglied Marcel Schröder und Geschäftsführer Andreas Pocha einen Einblick in die zahlreichen Verbandsaktivitäten im letzten Geschäftsjahr.


Erstmals in der Verbandsgeschichte zeigte sich der DA mit einem eigenen Messestand auf der Bauma mit dem Ziel, sich den nationalen und internationalen Fachbesuchern als maßgeblichen Ansprechpartner für alle Fragen des Abbruchs und der Gefahrstoffsanierung zu präsentieren. Dabei konnten viele neue Kontakte geknüpft und weitere Interessenten für eine Mitgliedschaft beim Deutschen Abbruchverband gewonnen werden.


Auf der auch für Nichtmitglieder offenen 19. Fachtagung Abbruch im März in Berlin konnte die Rekordmarke von 640 Besuchern trotz Bauma wieder erreicht und ein überaus hoher Zuspruch aus dem Ausland verzeichnet werden.


Auf Initiative des Fachausschusses Abbruchtechnik im DA findet derzeit eine Überarbeitung der ATV DIN 18459 »Abbruch- und Rückbauarbeiten« statt, die 2006 in die VOB/C aufgenommen wurde und deren aktualisierte Version 2014 erscheinen wird. Zudem wird 2014 erstmals die VDI-Richtlinie 6210 »Abbruch von baulichen und technischen Anlagen« auf den Markt kommen, an der Vertreter des DA ebenfalls mitgewirkt haben.


Der Fachausschuss Recycling und Entsorgung begleitet die aktuellen Gesetzesvorhaben im Umweltbereich kritisch und bezieht gegebenenfalls aktiv Stellungnahme gegenüber den dafür zuständigen Ministerien.


Vorstandsmitglied Marcel Schröder, zuständig für Ausbildung, europäische Angelegenheiten und Verbandsfinanzen, berichtete über das Duale Studium Bauingenieurwesen/Bauwerksmechaniker an der BU Wuppertal und die Bestrebungen des DA, ein einheitliches Skript- bzw. Vorlesungsmaterial für Studiengänge des Bauingenieurwesens an deutschen Hochschulen zu erarbeiten. »Ziel des DA ist es, in Zukunft die Themen Abbruch und Gefahrstoffsanierung bundesweit einheitlich und mit dem Know-how der DA-Fachbetriebe in den universitären Lehrplänen etablieren zu können.«


Die Zahl der Lehrlinge im ersten Ausbildungsjahr für den Beruf des Bauwerksmechanikers/in ist mit 33 in diesem Jahr so hoch ist wie noch nie. Mit einer kurzfristigen Presseaktion konnte der Verband im Juli auf noch offene Lehrstellen bei seinen Mitgliedern aufmerksam machen.


»Sehr erfreulich ist das seit Jahren zu verzeichnende stetige Mitgliederwachstum – mit großen Schritten geht der DA auf die Marke von 600 Mitgliedern zu«, so Geschäftsführer Pocha. Neben den Fachunternehmen auf dem Gebiet der Abbruch- und Sprengtechnik und der Bohr- und Sägetechnik treten als fördernde Mitglieder auch immer mehr Fachleute aus Wissenschaft und Forschung, Ingenieurbüros sowie Hersteller von Abbruchgeräten und -ausrüstungen dem Deutschen Abbruchverband bei. »Seit Neuestem ist der Verband außerdem für Recycling- und Schadstoffsanierungsbetriebe offen«, betont Pocha.


Abschließendes Thema bildeten die turnusgemäßen Neuwahlen des Vorstands sowie der Fachausschüsse des Deutschen Abbruchverbandes, die in der nächsten Mitgliederversammlung im September 2014 in Wiesbaden für vier Jahre neu gewählt werden. DA-Vorstandssprecher Ettengruber animierte die Teilnehmer dazu, sich nicht nur an den Wahlen zu beteiligen, sondern selbst als Kandidat zur Verfügung zu stellen: »Gerade auch das Engagement unserer jungen Kollegen ist dabei herzlich willkommen.«

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