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Investitionszurückhaltung belastet Geschäft – Auftragseingang und Absatz rückläufig

Der Absatz ist in den ersten neun Monaten von 155 099 Motoren im Vorjahr um 30,9 % zurückgegangen. Im dritten Quartal 2015 lag der Absatz mit 29 116 verkauften Motoren 48 % unter dem Vorjahreswert bzw. 29,4 % unter dem Wert des zweiten Quartals 2015.

Der Umsatz belief sich im Neunmonatszeitraum auf 938,8 Mio. Euro. Damit hat er sich um 20,3 % gegenüber dem Vorjahreswert abgeschwächt. Dies ist nach Unternehmensangaben zum einen durch den Emissionswechsel für Motoren < 130 kW in der EU zum Oktober 2014 und damit verbundene Vorbaumotoreneffekte bedingt. Zum anderen werde das Geschäft derzeit überregional durch eine deutliche Investitionszurückhaltung belastet, was zudem zu einem langsameren Abbau der Lagerbestände bei mehreren europäischen Kunden führe. Im dritten Quartal 2015 lag der Umsatz mit 268,6 Mio. Euro 36,7 % unter dem Wert des dritten Quartals 2014 und 23,7 % unter dem Wert des zweiten Quartals 2015.

Das operative Ergebnis (EBIT vor Einmaleffekten) hat sich insbesondere aufgrund des geringeren Geschäftsvolumens im Neunmonatszeitraum auf 10,6 Mio. Euro vermindert (Q1–Q3 2014: 22,8 Mio. Euro). Dies entspricht einer EBIT-Rendite (vor Einmaleffekten) von 1,1 %. Das Konzernergebnis ist hingegen auf 7,3 Mio. Euro gestiegen (Q1–Q3 2014: 3,4 Mio. Euro).

»Wir rechnen damit, dass die Marktschwäche auch im vierten Quartal 2015 anhält und deutlich in das erste Quartal 2016 ausstrahlt. Wir reagieren darauf mit einem Ausgabenstopp und ausgeweiteter Kurzarbeit, vor allem am Standort Köln«, so Deutz-Finanzvorstand Margarete Haase. Die bereits im letzten Jahr eingeleiteten Standortoptimierungen in Deutschland erfolgen gemäß dem Zeitplan und werden wie geplant fortgesetzt. Diese bringen eine deutliche Effizienzsteigerung mit sich.

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Deutz nun einen Umsatzrückgang von rund 20 % gegenüber Vorjahr und ein in etwa ausgeglichenes operatives Ergebnis (EBIT). Zuvor sah die Prognose einen Umsatzrückgang von rund 10 % und eine EBIT-Rendite von rund 3 % vor.

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