Hochbau (Schalung/Gerüste/Beton) Themen

Innovative Interimslösung für Uni-Campus

Als eine der jüngeren Hochschulen in NRW steht die Heinrich-Heine-Uni (HHU) für moderne wissenschaftliche Konzepte und beste Bedingungen für studentisches Leben. Auf dem Campus werden stetig Gebäude saniert, wie auch das Verwaltungsgebäude der 1965 eingeweihten Universität, in dessen Bausubstanz man bei Laboruntersuchungen Polychloride Biphenyle (PCB) fand. Ob der Bau abgerissen oder saniert wird, soll eine Machbarkeitsstudie zeigen. Fest stand jedoch, dass eine weitere Nutzung so nicht möglich war. Für einen Zeitraum bis 2017 wurde eine wirtschaftliche Übergangslösung gesucht.

Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb Nordrhein-Westfalen beauftragte FAGSI mit der Errichtung eines Interimsgebäudes, da das Unternehmen eine Lösung anbieten konnte, die alle individuellen Bedürfnisse berücksichtigt. »Barrierefreiheit und ein hohe Energieeffizienz waren dem Bauherren sehr wichtig«, berichtet Frank Martin Müller, zuständiger Vertriebsmitarbeiter von FAGSI. »Unsere Energy-Module sind ideal für flexible Konstruktionen ausgelegt und bieten ausreichend Raum für alle geforderten Nutzungen.« Das Energy-Mietsystem erfüllt alle gesetzlichen Regelungen und Vorgaben bezüglich Brand- und Wärmeschutz. Jedes aus diesen Modulen errichtete Systemgebäude erfüllt die Richtlinien der geltenden Energieeinsparverordnung (EnEV), und Feuerwiderstandsklassen können zwischen F30 und F90 erreicht werden.Attraktive Modul-Architektur

Das Interimsgebäude für die Philosophische Fakultät besteht inzwischen aus vier verbundenen Gebäudeteilen mit je drei Geschossen und 6 000 m² Gesamtbruttogrundfläche. Es beherbergt Büros, Seminarräume, Sanitäranlagen, Küchen und weitere Räume. Durch die moderne Optik mit hochwertiger Kassettenfassade integriert sich der neue Gebäudekomplex harmonisch in die Architektur des Campus und macht ihn zu mehr als einem Provisorium. Die Hochschule bleibt mit der Anmietung der FAGSI-Systemgebäude flexibel, denn gemietet wird – wie in diesem Beispiel – nur während der Gebäudesanierung. Besteht der Raumbedarf nicht mehr, wird der Mietvertrag mit kurzen Fristen gekündigt. Das temporäre Gebäude lässt sich danach schnell und rückstandslos rückbauen oder an einen anderen Ort versetzen.

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