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Großinvestition in Schweizer Entwicklungs- und Fertigungsstandort

Liebherr entwickelt und produziert in Bulle Diesel- und Gasmotoren, Einspritzsysteme, Hydraulikkomponenten und Verteilergetriebe. Diese kommen in den Maschinen und Geräten der Firmengruppe zum Einsatz, werden aber auch von Kunden außerhalb der Firmengruppe nachgefragt. In den nächsten Jahren soll die Montagekapazität für Dieselmotoren deutlich erhöht werden. Zudem wird die Fläche für Motorenprüfstände erheblich vergrößert und soll sich künftig auf mehr als 14 000 m2 erstrecken.


Neue Maschinen im Produktionsbereich sollen nicht nur die Kapazität erhöhen, sondern es auch ermöglichen, das Teilespektrum zu vergrößern. Dies bildet die Grundlage für den weiteren Ausbau des Motorenportfolios von Liebherr Machines Bulle, das momentan sechs Grundmotoren vom Vierzylinder-Reihenmotor bis zum Zwölfzylinder-V-Motor umfasst.


Die Produktion von Common-Rail-Einspritzsystemen, die in Bulle seit 2012 in Serie gefertigt werden, soll auf mehr als 100 000 Systeme pro Jahr gesteigert werden. Damit schafft Liebherr die Voraussetzungen, um verstärkt auch externe Kunden zuverlässig bedienen zu können. Der neue Werksbereich für die Entwicklung und Herstellung von Einspritzsystemen mit einer Fläche von 9 000 m2 soll bereits 2016 eröffnet werden. Die räumlich von Motoren- und Hydraulikfertigung getrennten Gebäude werden über hochautomatisierte Montagelinien und Qualitätssicherungssysteme verfügen, die den Standards in der Automobilbranche entsprechen. Der geplante Ausbau der Präzisionsteile­fertigung soll die Fertigungstiefe im Bereich Common-Rail-Systeme signifikant erhöhen und zu einer hohen Verfügbarkeit beitragen.


Die Modernisierung der Service- und Logistikinfrastruktur durch eine neue Lagerhalle sowie ein Logistikzentrum und die Erweiterung des Schulungszentrums sollen allen Geschäftsbereichen des Standorts zugute kommen. Mit diesen Maßnahmen wird auch eine Reorganisation der Prozesse und Materialflüsse verbunden, durch die eine deutliche Produktivitätssteigerung bei reduziertem Flächenbedarf angestrebt wird.


Mit der Investition will Liebherr den langfristigen Fortbestand des Standortes in Bulle und die Schaffung neuer Arbeitsplätze sichern. Die meisten der neuen Stellen sind für qualifizierte Facharbeiter in der Produktion vorgesehen, viele aber auch für hochqualifizierte Ingenieure und Spezialisten, für die zusätzliche moderne Räumlichkeiten geschaffen werden.

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