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Ford: Optimiertes Gewicht sorgt für erhöhte Nutzlast

Der neue Ford Transit will Anwendern helfen, noch produktiver zu sein. Der 2-t-Transporter verfügt dank deutlicher Maßnahmen zur Gewichtseinsparung über eine bis zu 80 kg erhöhte Nutzlast im Vergleich zu seinem Modellvorgänger. Technikdetails wie die erste Aluminiummotorhaube bei einem europäischen Ford-Nutzfahrzeug, eine hochfeste Laderaumtrennwand aus Verbundwerkstoff sowie formgedrehte Räder wurden unter Verwendung von CAD-Systemen optimiert.

Den Ingenieuren ist es gelungen, das Eigengewicht des Transit zu reduzieren und damit die Nutzlast und die Betriebseffizienz zu erhöhen. Der neue Transit in der Modellvariante 350 mit Heckantrieb, langem Radstand und mittelhohem Dach ist beispielsweise ca. 80 kg leichter als das vergleichbare Vorgängermodell. Bei der entsprechenden Variante mit Frontantrieb beträgt der Nutzlastgewinn 48 kg.

Das Motorenangebot des Transit mit den Leistungsstufen 77 kW (105 PS), 95 kW (130 PS) und 125 kW (170 PS) rundet Ford nun mit einer vierten Variante nach oben ab. Diese leistet 136 kW (185 PS), das maximale Drehmoment beträgt 415 Nm. Dank einer verbesserten Turbolader-Geometrie steht das Drehmoment auch bei den anderen drei Leistungsstufen über einen breiteren Bereich zur Verfügung.

Mit einer höheren Kraftstoff­effizienz will die 48-V-Mild-Hybrid-Diesel-Technologie überzeugen, die Ford nach eigenen Angaben als erster Hersteller im Transit-Segment anbietet. Die Technologie steht für die Varianten mit Front- als auch mit Heckantrieb und Schaltgetriebe auf Wunsch zur Verfügung. Dank der Technologie ist in Situationen mit häufigem Start-Stopp-Betrieb, wie im innerstädtischen Liefer- und Verteilerverkehr, ein zusätzliches Einsparpotenzial von bis zu 8 % möglich (Anbieterangabe).

Fahrerassistenzsysteme und ein hohes Maß an Konnektivität sollen die Arbeitstage für Nutzer weniger stressig machen. Hierzu zählen ein Toter-Winkel-Assistent, ein intelligenter Geschwindigkeitsbegrenzer, der verbesserte Fahrspurassistent inklusive Fahrspurhalteassistent, oder ein Pre-Collision-Assist mit Fußgängererkennung. Die Onboard-Modem-Technologie von FordPass Connect soll Flottenprofis zudem dabei helfen, die Fahrzeugnutzung wie auch die Betriebskosten zu optimieren.

Durch ein Programm zur ­Optimierung des Fahrzeuggewichts wurde eine verbesserte Nutzlast erreicht, bei gleichzeitiger Bereitstellung von modernen Sicherheits- und Fahrerassistenz-Systemen. Gewichtseinsparungen in allen Bereichen des Fahrzeugs, manchmal unter 0,5 kg pro einzelnem Bauelement, führten zu einer Gesamtersparnis von bis zu 80 kg.

So spart etwa die leichte Alu-Motorhaube 5,4 kg im Vergleich zu einem Äquivalent aus Stahl. Die neue Motorhaube schneidet bei Temperaturen zwischen – 30 °C und + 80 °C in puncto Festigkeit ebenso wie eine Stahlmotorhaube ab. Eine Einsparung von 14,7 kg wurde durch die Neugestaltung der Hinterachse für das Modell mit Heckantrieb erzielt und eine neue hochfeste, leichte Laderaumtrennwand aus Verbundwerkstoff spart darüber hinaus bei allen Modellen 4,4 kg im Vergleich zu einer Stahlvariante.

Die neuen, formgedrehten Stahlfelgen des Transit wurden im Spinning-Produktionsverfahren hergestellt, das mit weniger Metall eine höhere Festigkeit erreicht. Dieser Ansatz bringt eine Ersparnis von 5,5 kg für fünf Räder, einschließlich Ersatzrad.

Rein elektrisch ab 2021

Für das Jahr 2021 kündigt Ford eine rein batterie-elektrische Ford-Transit-Version an. Bereits Ende des laufenden Jahres sollen zudem der neue Transit Custom und der neue Tourneo Custom mit Plug-in-Hybrid-Technologie eingeführt werden.    t


 

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